Andrea
Herzog holt Weltcup-Bronze in Prag
Sie
kann es noch. Andrea Herzog (Leipziger KC) gewinnt nach
dem dritten Platz im Canadier im neuen, nicht-olympischen
Wettkampfformat Short-Slalom beim Weltcup im tschechischen Prag
nun auch Bronze im klassischen Slalom. Im Vorlauf wegen zwei
Torstabberührungen gerade noch als Letzte in das Finale
gerutscht und somit zuerst im Endlauf gestartet, musste die
25-Jährige lange warten, bis sie wusste, was ihr Rennen wert
war. Eine gute Zeit mit 104,91 Sekunden hatte sie gesetzt. Sie
war trotz einer Torstabberührung 2,23 Sekunden schneller als die
Vorlaufsiegerin Elena Lilik (KS Augsburg). Zum Sieg reichte es
am Ende nicht, denn Zuzana Pankova aus der Slowakei und der
Slowenin Eva Alina Hocewar gelang es, fehlerfrei durch den
schwierigen Parcours zu paddeln, was am Ende mit Gold und Silber
belohnt wurde.
Herzog
sieht jedoch Gold nicht verloren, sondern eher Bronze gewonnen,
auch wenn „der Zweier schon ganz schön ärgerlich war, das muss
ich zugeben. Aber ich glaube, ich habe schon Bronze gewonnen,
weil ich mir ab Tor 15 gesagt habe: Ich muss jetzt einfach
fahren.“ So sei sie nur noch ganz großes Risiko gefahren. „Ohne
den Zweier hätte ich das vielleicht nicht so gemacht. Ich bin
superstolz auf mich, dass ich so reagiert habe, dass ich den
restlichen Lauf noch so herunterbekommen habe.“ Positiv nehme
sie auch mit, dass sie trotz einer Torstabberührung noch auf das
Podest fahren könne. Ihr Trainer Felix Michel sagte: „Wir haben
die Nerven bewahrt. Die zwei vergangenen Weltcups und auch die
EM waren wirklich nicht nach unseren Vorstellungen.“ Die Frage
war dann, was man noch kurzfristig verändern könne. „Dann haben
wir versucht, kleine Baustellen noch einmal umzustellen und Ruhe
bewahrt“, und an die alten Stärken geglaubt. „Und das war heute,
glaube ich, ein bisschen der Schlüssel zum Erfolg. Nicht zu viel
wollen, und nur das machen, was man kann.“ So sei der Erfolg,
glaube er, „ein kleiner Befreiungsschlag für sie“, aber, so
betonte der Trainer, „am Ende auch für mich, dass wir wissen,
dass es geht“.
Im
Kajak-Einer der Damen sorgte Tokio-Olympiasiegerin Ricarda
Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA) mit Platz sieben für
das beste Ergebnis aus deutscher Sicht. Zwei Torstabberührungen
standen der 33-Jährigen auf dem Weg zu Gold im Weg. Die
Podestplätze gingen somit an die US-Amerikanerin Evy Leibfarth,
Camille Prigent aus Frankreich und die Britin Lois Leaver.
Neben
Herzog und Funk schaffte es aus dem deutschen Team nur noch Elena
Lilik im Canadier, in ein Finale zu paddeln. Die
C1-Paris-Olympia-Silbergewinnerin konnte dann jedoch ihre
Leistung aus dem Vorlauf nicht wiederholen. Bereits nach acht
Toren hatte sie sehr viel Zeit liegengelassen. Das ist nicht
ungewöhnlich bei ihr, ihre Stärke liegt vor allem darin, am Ende
immer schneller zu werden. Diesmal hat es nicht geklappt,
Zehntel um Zehntel kamen hinzu. Wegen eines zudem verpassten
Tores, was mit 50 Strafsekunden geahndet wurde, landete die
26-Jährige am Ende auf Platz elf.
Die
weiteren Deutschen schafften den Finaleinzug nicht
Die
dritte deutsche C1-Paddlerin, Nele Bayn (Leipziger KC),
verpasste als Vorlauf-21. Das Finale der besten Zwölf. Das
C1-Finale der Herren fand ohne deutsche Beteiligung statt.
Bestes Ergebnis erreichte Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben
Augsburg) mit Rang 15. „Die Strecke hatte sehr viele
Tücken, wenn man kurz einen kleinen Fehler drin hat, dann hat
man den Schwung verloren“, sagte der 35-Jährige. Der Knackpunkt
bei ihm sei an einer Stelle gewesen, „ich habe es ein bisschen
zu schön machen wollen. Und dann war ich ein bisschen von der
Ideallinie weg und dann musste ich hinkämpfen. Und dann verleirt
man schnell seine zwei bis drei Sekunden. Und das darf man sich
mittlerweile nicht mehr erlauben.“ In Richtung WM sehe er eine
steigende Tendenz bei ihm, „die Moves kommen. An der
Schnelligkeit liegt es nicht“. Es gehe mehr darum, die Technik
auf den Punkt zu bringen, „die Moves müssen zu 100 Prozent
sitzen und nicht nur zu 75 Prozent“. Lennard Tuchscherer
(Leipziger KC) war zwar auch ohne Torstabberührung durch
den Kurs gekommen, doch seine Fahrzeit reichte nur für Platz 21.
Sein Clubkamerad, Nachwuchshoffnung Niels Zimmermann,
paddelte auf den 41. Rang in dem 50-köpfigen Feld. Für den
19-Jährigen gilt es, wichtige Erfahrungen in der Weltelite zu
sammeln. Gold, Silber und Bronze gingen an die Franzosen Nicolas
Gestin, Mewen Debliquy und Yohann Senechault.
Die
Kajak-Damen konnten den Coup von gestern im Short-Slalom nicht
wiederholen. Die beiden Schwestern Elena Lilik und Emily Apel (beide Kanu Schwaben
Augsburg) hatten große Probleme auf der sehr schwierig gehängten
Strecke mit insgesamt 25 Toren. Lilik war bis Tor 21
sensationell unterwegs, war bei der dritten Zwischenzeit ganz
vorn dabei, doch dann schlug der „Gamechanger“ der letzten drei
Tore zu. Die Augsburgerin verpasste ein Tor und musste deshalb
eine Hilfsschleife drehen, um nicht die 50 Strafsekunden dafür
zu kassieren. Das kostete zu viel Zeit und am Ende mit Rang 25
den Finaleinzug. Apel fand im wilden Wasser der Moldau von
Beginn an nicht die Ideallinie, verlor Sekunden um Sekunden und
landete chancenlos auf dem 29. Platz.
Wie
das Canadier-Herrenfinale fand auch das Finale im Kajak-Einer
der Herren ohne deutsche Beteiligung statt. Bester Deutscher war
Hannes Aigner (Augsburger KV). Sein Lauf sah sehr gut
aus, die Schnelligkeit stimmte. Die Zeit hätte gereicht, um in
das Finale zu kommen. Doch an Tor drei touchierte der 36-Jährige
den Stab. „Leider ist mir dort ein Missgeschick passiert: Die
Kante vom Boot ist hochgekommen, dann ist der Stab mir um die
Ohren geflogen. Dass das jetzt mit 50 Strafsekunden bewertet
wurde, ist mir glaube ich, auch noch nicht in meiner langen
Karriere passiert“, erzählte der Augsburger. Am Ende landete er
auf Platz 46. Nach der EM in Paris war er aus der
internationalen Saison zunächst ausgeschieden, hatte auf die
ersten beiden Weltcups verzichtet, um sich zuhause auf die
weiteren Wettkämpfe vorzubereiten. Er denke jetzt, er sei
konkurrenzfähig. „Die Linie stimmt, ich denke, darauf kann man
jetzt aufbauen.“ So hoffe er, dass die zweite Saisonhälfte nun
besser für ihn laufe.
Auch
die beiden anderen Deutschen, Stefan Hengst (KR Hamm)
und Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg) kamen nicht ohne
„Fünfziger“ durch den Stangenparcours. Beim Augsburger standen
am Ende sogar 100 Strafsekunden auf der Anzeigetafel. Somit
landeten sie auf den Rängen 55 und 68 in dem 78 großen
Teilnehmerfeld.
Marianne
Stenglein / BKV Bezirk Schwaben / Presse / Text und Fotos Uta
Büttner DKV/ 28.6.2025
Fotos:
Text:
Uta Büttner Fotohinweis: Fotos frei für die
redaktionelle Veröffentlichung mit Angabe der Quelle:
Uta Büttner
Kanuslalom Weltcup Prag (Tschechien) vom
27. bis 29. Juni - Elena Lilik wieder dabei - Hannes Aigner
zurück
Am Freitag startete der dritte Weltcup im
Kanuslalom und Kajak-Cross dieses Jahr im tschechischen Prag.
Das erste Mal mit dabei in dieser Saison ist Elena Lilik (Kanu
Schwaben Augsburg). Nach ihrer Handgelenks-OP musste die
26-Jährige bisher pausieren. Die Paris-Olympiasilbergewinnerin
im Canadier-Einer wird in allen Bootskategorien starten. Für
die WM in Australien muss sie sich in einem internen Ausscheid
nur noch im Kajak-Cross gegen Nele Bayn (Leipziger KC)
durchsetzen. Im Canadier-Einer und Kajak-Einer wird es keinen
Ausscheid gegen eine andere aus dem deutschen Team mehr geben,
da sowohl Kimberley Rappe (Leipziger KC) im Canadier als auch
Paulina Pirro (KSV Bad Kreuznach) im Kajak nicht den vom
Deutschen Kanu-Verband geforderten Leistungsnachweis erbringen
konnten.
Zudem steigt erstmals Hannes Aigner
(Augsburger KV) in die diesjährige Weltcup-Saison ein. Der
36-Jährige war nach der EM in Paris ausgestiegen, um sich
individuell auf die internationalen Wettkämpfe vorzubereiten.
Andrea Herzog (Leipziger KC) muss auf einen Start im
Kajak-Cross verzichten, da nur drei Athletinnen pro Nation
starten dürfen und der interne Ausscheid zwischen Lilik und
Bayn in Prag stattfindet.
Neues Format „Short Slalom“ in Prag
Der Weltverband ICF hat in dieser Saison
zudem ein komplett neues Wettkampfformat eingeführt, den
Ausrichtern wird dabei freigestellt, ob sie diesen
zusätzlichen Wettkampf in ihr Weltcup-Programm aufnehmen. Prag
hat sich dazu entschieden. Auf einer verkürzten Strecke mit
nur zwölf Toren heißt es Vollgas geben. Es gibt dabei einen
Vorlauf, bei dem sich die besten Zwölf direkt für das Finale
qualifizieren. Dieses neue Format, erstmals beim
Weltranglistenrennen in Markkleeberg ausgetragen, kam bei den
Sportlerinnen und Sportlern sehr gut an. So sagte Noah Hegge,
„es macht Spaß zuzusehen und natürlich auch selbst zu fahren“.
Andrea Herzog meinte unter anderem, aufgrund dieser kurzen
Strecken sei dies noch einmal eine ganz andere
Herausforderung. Auch Ricarda Funk ist begeistert: „Ich finde
es sehr attraktiv für die Zuschauer. Für uns Athleten ist es
natürlich eine große Umstellung, zumal ich noch aus einer Zeit
ohne Cross, wo ich mich auf maximal drei Läufe am Wochenende
konzentriert habe.“
Weltcup
Prag: Platz drei für Emily Apel und Andrea Herzog im
Short-Slalom
Riesenjubel
bei Emily Apel. Große Erleichterung und Freude bei Andrea
Herzog. Beide paddeten im neuen Wettkampfformat Short-Slalom
beim Weltcup im tschechischen Prag auf den dritten Platz. Apel
(Kanu Augsburg) im Kajak. Herzog (Leipziger KC) im Canadier.
Für die 22-jährige Augsburgerin der erste große Erfolg bei der
Weltelite. Für die drei Jahre ältere Leipzigerin, die bereits
zwei Weltmeistertitel und Olympia-Bronze in der Tasche hat,
der erste, so sehr ersehnte Erfolg in dieser Saison.
Emily
Apel streckte beim Überfahren der Ziellinie die Faust
gen Himmel. Zwar starteten zu diesem Zeitpunkt noch neun
weitere Paddlerinnen, aber die 22-Jährige war glücklich über
ihren Finallauf, in dem sie im Vergleich zum Vorlauf 1,82
Sekunden schneller war. „Es war ein bisschen spannend. Ich
habe das erste Aufwärtstor nicht so getroffen, wie ich wollte.
Ich habe dann aber versucht, bei mir zu bleiben, und das hat
ganz gut geklappt“, sagte sie. Der Short-Slalom gefalle der
Augsburgerin, auch wenn man sich weniger Fehler erlauben
dürfe, weil es weniger Tore sind und „Berührungen umso
tödlicher sind. Im klassischen Slalom ist die Schwierigkeit,
den ganzen Lauf herunterzubringen.“ Deshalb sei das
Risikomanagement ein wenig unterschiedlich, meinte sie. „Der
Finaleinzug hatte ihr schon ordentlich Selbstvertrauen
gegeben“, resümierte Trainer und Vater Thomas Apel. Erfreut
war er, dass sie im Finallauf ihre Zeit noch einmal verbessern
konnte. „Sie ist locker geblieben, der Kopf hat nicht zu sehr
mitgespielt.“ Das Rennen gewann die Ausnahmeathletin Jessica
Fox aus Australien vor der Polin Klaudia Zwolinska.
Andrea
Herzog sicherte sich Bronze im Canadier. Mehrfach in
dieser Saison zeigte sie, dass sie ganz vorn mit dabei sein
kann, doch jedes Mal unterlief der Leipzigerin dann doch ein
Fehler, weshalb sie die Finals verpasste. Im Short-Slalom hat
es nun endlich geklappt, was der 25-Jährigen Selbstvertrauen
in ihre Leistung zurückbringen sollte, zumal sie zwei sehr
gute Läufe zeigte. „Ich freue mich wahnsinnig, dass es trotz
der blöden Berührung noch gereicht hat. Ich hatte kurz vor dem
Tor noch eine Fliege verschluckt, das hat mich vor der
Reinfahrt in das Tor kurz beschäftigt und das war es dann
leider schon passiert. Aber ich bin trotzdem super zufrieden.
Ich kann noch Wettkampf fahren, das habe ich jetzt bewiesen“,
sagte die Leipzigerin. An ein Vorbeikommen an der Siegerin,
Lokalmatadorin Gabriela Satkova, war in diesem Rennen kaum
möglich. Sie war supergut gefahren, resümierte Herzog
anerkennend. „Sie zu schlagen, wäre richtig hart gewesen. Da
werden wir im Sommer nochmal richtig trainieren müssen.“
Zweite wurde Satkovas Schwester Martina.
Die
weiteren deutschen Finalisten Elena Lilik (Kanu Schwaben
Augsburg) und Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach) belegten
die Plätze fünf und neun im Kajak. Funk fand heute keinen
richtigen Zugang zur Strecke. Bereits im Vorlauf hatte die
33-Jährige einige Schwierigkeiten, musste kämpfen. Dennoch
konnte sie sich noch geradeso als Zwölfte für den Endlauf
qualifizieren. Im Finale lief es besser, doch nicht optimal.
Nicht die beste Linie auf dem Wasser gefunden, zudem eine
Stangenberührung katapultierte die Rheinländerin aus den
Medaillenrängen. Lilik war nach ihrer Hand-OP nun in die
internationale Wettkampfsaison eingestiegen. Im Canadier war
sie als Vorlauf-21. ausgeschieden. Trainer und Vater Thomas
Apel zeigte sich zufrieden. „Sie kann sehr viel Positives aus
dem heutigen Tag mitnehmen“, sagte er. „Ich denke, da war
vorher noch relativ viel Unsicherheit: Wie weit bin ich schon?
Wo stehe ich?“ Nun habe sie im Kajak zwei sehr schöne Läufe
gezeigt, im Canadier sei zwar ein großer Fehler dabei gewesen,
aber „ich denke, jetzt kommt es darauf an, aus diesem heutigen
Tag, ein bisschen Selbstvertrauen und Sicherheit zu ziehen, um
morgen auf die lange Strecke umzumünzen.“
Im
Canadier-Finale paddelte Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben
Augsburg) als bester Deutscher in dieser Disziplin auf
den sechsten Platz. Den Sieg sicherte sich der Brite Adam
Burgess vor dem Slowenen Ziga Lin Hocevar und Nicolas Gestin
aus Frankreich. Das K1-Finale der Herren fand ohne deutsche
Beteiligung statt. Auf die Podestplätze paddelten Jakub Grigar
(Slowakei), Gabriel des Coster (Belgien) und Mateusz Polaczyk
(Polen). Die beiden anderen deutschen Canadierspezialisten, Lennard
Tuchscherer und Niels Zimmermann (beide Leipziger KC)
waren mit den Rängen 13 und 48 im Vorlauf ausgeschieden.
Tuchscherer verpasste dabei mit 0,16 Sekunden Rückstand auf
Platz zwölf äußerst knapp das Finale. Ebenfalls das Finale
verpasste die Canadierspezialistin Nele Bayn (Leipziger
KC). Wegen eines verpassten Tores, verbunden mit 50
Strafsekunden, landete die 25-Jährige auf Rang 30.
Diese
Shortslalom-Strecke hatte es in sich. Auf dem verkürzten Kurs
im Vergleich zum klassischen Slalom hatten sich die Designer
einen äußerst anspruchsvollen Stangenparcours mit insgesamt 14
Toren ausgedacht. Jede Menge technische Fähigkeiten mussten
gezeigt werden. Gerade im Kajak-Herrenbereich, in dem man
schnell und aggressiv und dabei aber ohne Torstabberührung
fahren muss, um eine Chance auf den Finaleinzug zu haben, hat
sich das bemerkbar gemacht. So gab es ein großes
Favoritensterben. Und auch alle deutschen Kajak-Männer
verpassten das Finale der Top-Zwölf deutlich. Bestes Ergebnis
erreichte Hannes Aigner (Augsburger KV) mit seinem 21.
Rang. Stefan Hengst (KR Hamm) und Noah Hegge (Kanu Schwaben
Augsburg) paddelten auf die Plätze 23 und 29. Beiden
wurde ihre eine Berührung, verbunden mit zwei Strafsekunden,
zum Verhängnis. Ihre reine Fahrzeit hätte für den Endlauf
gereicht.
Fotohinweis: Fotos frei für die
redaktionelle Veröffentlichung mit Angabe der Quelle:
Uta Büttner, Text Uta Büttner/DKV
27.06.2025
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