Archiv

Slalom

 Info zu Anti-Doping 



WM 2022 in Augsburg



Maskottchen "Gustl"
(A)
Gestern wurde mit der Eröffnungsfeier in Liptovsky-Mikulas
mit dem Einzug der Nationen die EM feierlich eröffnet
Wir haben außer den Augsburger Sportlern Elena Lilik, Noah Hegge, Hannes Aigner und Sideris Tasiadis auch treue Fans vor Ort und diese schickten uns Fotos aus Liptovsky zu.

Von der DKV Medienmanagerin Uta Büttner bekamen wir die ersten Eindrücke zugesandt und ein Foto vom Einzug.
"Ricarda Funk, führte das deutsche Team als Fahnenträgerin bei der Eröffnung der Europameisterschaften in Liptovski-Mikulas an."

Morgen starten die Kanuslalom-Europameisterschaften

Die Deutschen haben gemischte Gefühle und unterschiedliche Ziele für die EM vom 26. bis 29. Mai in der Slowakei.
Am morgigen Donnerstag starten die Kanuslalom-Europameisterschaften im slowakischen Liptovski-Mikulas. Die ersten Medaillen werden bereits vergeben, in den Kajak-Team-Wettbewerben der Damen und Herren am Nachmittag. Doch bereits am Vormittag heißt es volle Konzentration. Die Qualifikationswettkämpfe für die Halbfinals im Kajak-Einer der Damen und Herren werden ausgetragen. Am Freitag steht das gleiche Programm für die Damen und Herren im Canadier-Einer an. Ebenso bedeutend wie die Kanuslalom-Wettbewerbe sind inzwischen auch die Kanuslalom-Extrem-Ausscheide. Denn in zwei Jahren geht es in dieser Disziplin erstmals in Paris auch um olympische Medaillen.
Das deutsche 12-köpfige Team geht mit teils unterschiedlichen Zielen in die EM. Für die einen wie die Olympiastarter von Tokio – Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Andrea Herzog (Leipiger KC), Sideris Tasiadis (KS Augsburg) und Hannes Aigner (Augsburger KV) – sind die Europameisterschaften der erste kleine Höhepunkt in der Saison. Funk holte die erste olympische Goldmedaille für Team Deutschland. Die anderen Drei paddelten jeweils zu Bronze. Doch ihnen in der Leistung nicht nachstehend sind Elena Lilik (KS Augsburg) als Weltmeisterin im Canadier und WM-Zweite im Kajak sowie Extrem, Franz Anton (Leipziger KC) als Weltmeister 2018, Noah Hegge (KS Augsburg) und Timo Trummer (SV Zeitz).
Kajakfahrer Hannes Aigner fiebert dem Start der ersten internationalen Saison entgegen. „Meine Freude ist vor allem deswegen groß, weil es der erste Wettkampf ist, bei dem wir uns nicht in einer Blase bewegen müssen und nicht ein ganz strenges Hygienekonzept haben. Also, dass wir auch abends mal ganz normal in ein Restaurant essen gehen können und nicht den Großteil des Tages im Hotelzimmer verbringen müssen.“ Sein Training ist in diesem Jahr ganz klar auf die Heim-WM Ende Juli ausgerichtet. „Aber ich werde natürlich trotzdem versuchen, hier in Liptovsky bei der
Europameisterschaft ein gutes Ergebnis abzuliefern.“ Besonders gespannt sei der 33-Jährige auf das Rennen im Extremslalom. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Paris 2024 bereiten sich alle Nationen auch auf diesen Wettkampf vor, zu erkennen an dem großen Starterfeld. „Nach dem Kajak-Herren Slalom ist der Extremslalom jetzt die zweitstärkste Disziplin. Da ist natürlich auch mein Ziel, vorne mitzumischen.“ Vor allem möchte der Augsburger im Hinblick auf die WM hier bei der wichtige Wettkampferfahrungen im Extremslalom sammeln.
Die 400 Meter lange Ondrej-Cibak-Wildwasserslalomstrecke, gespeist durch den Fluss Vah, hat ein Gefälle von 7,5 Metern. Es ist die nach dem Augsburger Eiskanal die zweitälteste künstlich gebaute Strecke und hat ein paar Eigenheiten. Canadierfahrer Franz Anton sagt, sie sei sehr anspruchsvoll, das Training entsprechend auch. „Das Wasser ist sehr flach, sehr schnell, sehr quirlig und fließt nicht so beständig wie auf anderen Strecken.“ Es wechsele sehr schnell, ähnlich wie in Augsburg, „nur noch ein bisschen schlimmer, finde ich.“ Deshalb kämpfe er derzeit noch mit der Strecke. Die EM, so sagt er, sei schon ein kleiner Höhepunkt, aber der Fokus liege natürlich auch bei ihm auf der WM. „Hier s
oll es ein Test sein, vielleicht auch eher ein kleiner Test, „weil ich mich mit dem Kanal hier erst noch anfreunden muss.“ Teamkollege Sideris Tasiadis aus Augsburg meint, an verschiedenen Stellen müsse man wissen, wie zu reagieren ist. „Für mich ist die EM der erste Saison-Höhepunkt.“ Dennoch, der klare Fokus liege auch bei ihm auf der Heim-WM.
Elena Lilik von den Kanu-Schwaben Augsburg ist die einzige im deutschen Team, die an allen drei Disziplinen teilnimmt. Neben den Canadier- und Kajak-Disziplinen fährt sie auch im Extremslalom. Sie ist mit dem bisherigen Training zufrieden. Entscheidende Punkte in der wilden Strömung im Vergleich zu ihrer Heimstrecke beschreibt sie so: „Das Wasser ändert sich hier noch mehr und schneller als in Augsburg. Vor allem im oberen Abschnitt, das macht die Strecke doch recht schwer und tricky. Die Extreme Rampe ist sehr gewöhnungsbedürftig und anders als man die Rampen bisher gewohnt war.“ Natürlich sei die EM ein Höhepunkt, „mir ist es aber erstmal wichtig in den internationalen Rennrhythmus reinzukommen und an der einen oder anderen Stellschraube noch zu arbeiten“, fasste sie ihre Ziele für die EM zusammen.
Für Andrea Herzog läuft der Start in die internationale Saison nicht optimal. Sie musste in Liptovsky eine Trainingspause einlegen, da sie sich eine Erkältung eingefangen hatte. Deshalb, so sagt sie, „werde ich vielleicht nicht vollkommen fit an den Start gehen können. Deshalb möchte ich meinen Fokus darauf legen, die Strecke technisch gut zu befahren, um somit vielleicht dennoch eine gute Zeit erreichen zu können“, erklärt die Leipzigerin ihre Ziele.
Auch für Timo Trummer ist die Strecke neu, er fährt das erste Mal auf dem rechten der beiden Kanäle. „Er ist gewöhnungsbedürftig und auch nicht so leicht, aber ich konnte mich aber schon relativ gut an den Kanal gewöhnen“, sagte der für KV Zeitz Startende. „Für mich ist der Wettkampf auch Vorbereitung auf die WM, um zu schauen, wo ich international stehe.“ Dennoch sehe der die EM als einen kleinen Höhepunkt der Saison, „weil es auch erst meine zweite Europameisterschaft in der Leistungsklasse ist.“
Kanu-Schwabe Noah Hegge hat sich in diesem Jahr erstmals souverän in die Nationalmannschafft gepaddelt. Für den 23-Jährigen ist es die erste Europameisterschaft, zugleich die erste Erfahrung mit dem Wildwasserkanal in Liptovsky. „Ich hatte anfangs bisschen Schwierigkeiten, da ich das erste Mal auf der Strecke hier fahre. Aber mittlerweile bin ich an das Wasser gewöhnt, ich wohle mich wohl“, sagt er. Für ihn ist die EM nicht nur eine Vorbereitung auf die Heim-WM Ende Juli in Augsburg, „ich nehme den Wettkampf definitiv ernst hier.“
Neu im A-Team ist Canadierfahrerin Nele Bayn vom Leipziger KC: „Das Training läuft bisher durchwachsen. Die Strecke hat ihre Tücken und ist auf jeden Fall nicht einfach“, sagt sie. Dennoch fühle sich die 22-Jährige gut vorbereitet. „Ich sehe die EM als ersten Höhepunkt mit dem Ziel, den Leistungsnachweis zu schaffen, um somit auch zur WM am Start stehen zu dürfen.“
Ebenfalls den vom DKV geforderten internationalen Leistungsnachweis – einmal international unter die besten 16 fahren – muss Kajakfahrerin Jasmin Schornberg vom KR Hamm noch bringen. Sie hatte sich etwas überraschend in das Kajak-Team gepaddelt. An der EM wird sie allerdings nicht teilnehmen. „Ich möchte mich in Ruhe auf den Leistungsnachweis vorbereiten“, sagt sie. Den kann sie bei den Weltcups in Prag oder Tacen schaffen, den Weltcup in Krakau lässt sie aus. „Alles wäre zu viel, ich brauche meine Regeneration“, sagt die 36-Jährige. Im November 2020 hatte sie ihre kleine Tochter Paula bekommen. Für sie startet die 20-jährige Annkatrin Plochmann (SG Victoria Nürnberg-Fürth). Bereits das Training bereite ihr sehr viel Spaß. „Ich fühle mich sehr geehrt, diese Chance überhaupt zu bekommen, bei einer EM im A-Team mitzufahren“, sagt sie. Sie ist schon ganz gespannt zu sehen, wo sie international bei den Seniorinnen steht. „Ich freue mich und bin gleichzeitig dankbar, solche Erfahrungen in meinem Alter schon erleben zu dürfen. Denn genau dafür zahlt sich die harte und viele Arbeit über die Jahre aus.“ Sie sei sie schon sehr aufgeregt, „gegen solche bekannten Sportlerinnen und auch Idole anzutreten.“ Sie hoffe, der von Beobachtern erwartete Leistung gerecht zu werden und zeigen zu können, was sie kann.
Text und Foto: Uta Büttner
Das deutsche EM-Team:
K1 Herren: Hannes Aigner (Augsburger KV), Noah Hegge (KS Augsburg), Stefan Hengst (KR Hamm)
K1 Damen: Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Elena Lilik (KS Augsburg), Annkatrin Plochmann (SG Victoria Nürnberg-Fürth)
C1 Herren: Sideris Tasiadis (KS Augsburg), Franz Anton (Leipziger KC), Timo Trummer (KV Zeitz)
C1 Damen: Elena Lilik (KS Augsburg), Andrea Herzog (Leipziger KC), Nele Bayn (Leipziger KC)
Extrem Herren: Hannes Aigner (Augsburger KV), Noah Hegge (KS Augsburg), Stefan Hengst (KR Hamm)
Extrem Damen: Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach), Elena Lilik (KS Augsburg), Caroline Trompeter (SKG Hanau)

 
EM-Zeitplan:
Donnerstag, 26. Mai
09:30 Uhr           Qualifikation (Heats) K1 Damen und Herren
14:20 Uhr           Team-Wettbewerbe K1 Damen und Herren
Freitag, 27. Mai
09:30 Uhr           Qualifikation (Heats) C1 Damen und Herren
13:10 Uhr           Team-Wettbewerbe C1 Damen und Herren
Samstag, 28. Mai
09:05 Uhr           Halbfinale K1 Damen
09:54 Uhr           Halbfinale K1 Herren
12:05 Uhr           Finale K1 Damen
12:41 Uhr           Finale K1 Herren
15:50 Uhr           Qualifikation (Time Trails) Extremslalom Damen und Herren
Sonntag, 29. Mai
09:05 Uhr           Halbfinale C1 Damen
09:55 Uhr           Halbfinale C1 Herren
12:07 Uhr           Finale C1 Damen
12:42 Uhr           Finale C1 Herren
15:05 Uhr           Heats und Finale Extremslalom Damen und Herren "Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Kajak-Einer

Fotos von Christa Woppowa und Elena Lilik, vielen Dank dafür. Wir drücken dem Deutschen Nationalteam ganz fest die Daumen.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 25.05.2022

(A)
Süddeutsche Meisterschaften im Kanuslalom in Fürth auf der Rednitz waren von vielen Süddeutschen Meistertitel für die Fuggerstädter Kanuten gekrönt!
Das Trainingsgelände und das Bootshaus des SG Viktoria Nürnberg-Fürth 1883 e.V.liegen an der Rednitz bei der Fernabrücke im Städtedreieck Nürnberg, Fürth, Oberasbach. Dort fand am Wochenende der 38. Fürther Kanuslalom mit den Süddeutschen Meisterschaften 2022, statt.
Die Fuggerstädter Kanuten:innen und Kanuten sind dort stets mit einem großen Aufgebot vertreten und besonders auffallend war wieder, dass der Mädchen Nachwuchs erneut starke Ergebnisse bei der Canadier Disziplin herausfahren konnten.
Das große Vorbild ist für den weiblichen Nachwuchs hier die Schwabenkanutin Elena Lilik, welche jetzt sogar bei drei Disziplinen startet und stets super Ergebnisse
herausfährt).. 
Süddeutsche Meistertitel der Augsburger: 

Nach Augsburg gingen im Canadier Einer Jugend weiblich der 1. und 2. Platz in der Süddeutschen Meisterschaft – es siegte Carolin Diemer/AKV vor Merle Bähner/Kanu Schwaben.
Bild; Platz 1 Carolin Diemer, Platz 2 Merle Bähner

Auch Helene Schmidt/KSA zeigte wieder ihr Können und holte sich den Süddeutschen Meistertitel – sie fuhr sich bei der C 1 Schüler A weiblich auf den ersten Platz.
Schüler C Starter Sam Neumann fuhr in der C 1 Disziplin und Nora Kaiser/KSA Schüler B weiblich und beide belegten den ersten Platz.
Jugend weiblich mit Justina Gillich/AKV, sie belegte den ersten Platz.
Jonas Grußler/AKV belegte im C 1 Jugend männlich den zweiten Platz, die Mannschaft J. Grußler-J. Gillich und C. Diemer belegten hier den ersten Platz. Ein schönes Resultat, SDM 2. Platz im Einzel und 1. Platz in der Mannschaft.
 
Der nächste Süddeutsche Meistertitel ging an Philipp Süß!
Endlich kamen die C 1 Herren zum Zuge, hier siegte der Kanu Schwabe Philipp Süß mit einer Super Fahrzeit von 95,24/2 und holte sich den Süddeutschen Meistertitel im Einzel.

Bild: Philipp Süß


Der Großteil an Wettbewerben fand natürlich in der Kajak Einer Disziplin statt.
Die Schüler A männlich mussten sich mit 31 Startern messen, es siegte Max Steinbrenner/AKV und holte sich den SDM Titel mit einer Fahrzeit von 108,47/0.
Johann Schmidt konnte den vierten Platz herausfahren, lediglich 0,28 Sekunden fehlten ihm zu einem Medaillenplatz. Seine Vereinskameraden Leo Benjamin Hess und Moritz Eichele/KSA fuhren sich auf die Plätze acht und neun.
Ihr Bruder Johann hatte kurz zuvor einen Medaillenplatz verpasst, aber Helene Schmidt trumpfte auch bei der Kajak Disziplin auf und holte sich den Süddeutschen Meistertitel Nummer zwei (C 1 und K 1 Schüler A weiblich).
Antonia Lenz/AKV belegte in diesem Rennen den 7. Platz.
Die jüngsten Schüler sind die C Schüler, hier siegte der Kanu Schwabe Sam Neumann mit großem Abstand vor dem zweitplatzierten und holte sich souverän den Süddeutschen Meistertitel.
Den SDM Platz 3. fuhr sich sein Vereinskamerad Jakob Kaiser heraus.
David Becke / KSA machte es im ersten Lauf sehr spannend aber im zweiten Lauf haute er voll rein und ohne vier Strafsekunden im Gepäck hätte es sogar für den SDM Titel gereicht, somit fuhr er sich auf den SDM Platz 3 bei der K 1 Jugend männlich.
Den 5. und 8. Platz fuhren sich seine Vereinskameraden Kalle Neumann und Florian Zutt heraus, auch hier war das Starterfeld gut besetzt mit 26 Startern.
Spannung kam bei der Jugend weiblich im K 1 auf. Wie würde das Duell Carolin Diemer/AKV und Merle Bähner/KSA ausgehen? Beide hatten ja schon einen SDM Meistertitel in der C 1 Jugend Disziplin geholt.
Es siegte Carolin Diemer vor Merle Bähner. Also beide erneut einen SDM Meistertitel 1. und 2. 
Tolle Leistungen der beiden Fuggerstädter Kanutinnen!
Johanna Grußler / AKV fuhr sich auf den 5. Platz.
  Bild: Carolin Diemer
Kajak Einer Junioren männlich:
Der Süddeutsche Meistertitel ging an Christian Stanzel/AKV,
Luis Weigl/KSA fuhr sich auf den 7. Platz
 
Kajak Einer Junioren weiblich:
Justina Gillich/AKV konnte sich den SDM Platz 2 herausfahren,
die Schwabenkanutin Annika Dittfurth belegte den 4. Platz
 
Kajak Einer Schüler B männlich:
Hier fuhr sich Levi Eichele mit einem Abstand von 1,64 Sekunden auf den Sieger auf Platz 3 und holte sich bei der Süddeutschen Meisterschaft Bronze.
Knapp gefolgt von Samuel Bitsch und Noah Badde/KSA auf den Plätzen vier und fünf.
 
K 1 SChüler B weiblich:
Nora Kaiser war bereits bei den C 1 Schülerinnen gestartet und nun holte sie sich Silber bei der SDM. Tolle Leistung der Nachwuchskanutin Nora Kaiser.
 
Die K 1 Herren von den Kanu Schwaben Augsburg belegten die SDM Titel 1 bis 3. Es siegte Siegfried Beier, vor Leo Bolg, den dritten Platz belegte Philipp Süß – dieser hatte sich bereits den SDM im C 1 H gesichert!
Niklas Lettenbauer/AKV fuhr sich auf den vierten Platz.

Justina Gillich

Merle Bähner

v.l.: Zutt, Neumann Becke
Auch die Senioren waren in Fürth bei der SDM am Start. 
Stefan Schäer/KSA fuhr sich bei den Senioren C/D männlich auf den 7.Platz
Janet Steinbrenner/AKV holte sich den SDM Titel bei Senioren weiblich C/D
Die Rennen 35 – 44 waren Mannschaftsläufe (je 3 Sportler:innen am Start).
Die Schüler K 1 männlich siegten mit der Mannschaft Helene Schmidt-Johann Schmidt-Leo Benjamin Hess. Das schnelle Schwabentrio konnte den Süddeutschen Meistertitel mit 5,42 Sekunden Abstand zum zweitplatzierten herausfahren.
  Bild: 3. Platz David Becke
Bei der K 1 Jugend/Junioren männlich fuhren sich wieder Kanu Schwaben ins Medaillenfeld, so belegten David Becke, Kalle Neumann und Florian Zutt den zweiten Platz SDM.
Weitere Augsburger Mannschaften – Platz 5 Calliet-Gillich-Steinbrenner/AKV und Platz 7 Bunte-Wolf-Bähner/KSA
 
Einen weiteren SDM Titel gab e bei der K 1 Jugend/Junioren weiblich mit den AKV Kanutinnen J.Gillich-C. Diemer-J. Grußler
 
Zum Abschluss noch den Mannschaftssieg und Süddeutscher Meistertitel der KSA Sportler Bolg-Beier-Philipp Süß/ K 1 Herren – gefolgt vom Team des Nachbarvereins AKV Lettenbauer-Rothuber-Stanzel auf Platz 2.
Rameseder-Thümmel-Grußler fuhren sich auf den 6. Platz
Ein sehr erfolgreiches Wochenende, da freuten sich nicht nur die Sportlerinnen und Sportler, sondern auch die Trainer und Betreuer. Viele der Sportler:innen haben sich bei der SDM für die Deutsche Slalom Meisterschaft 2022 qualifiziert. Diese findet vom 22.09. bis 25.09.2022 auf der wilden Saalach in Österreich statt.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Kanu Schwaben Augsburg, 24.05.2022

(A)
Das Olympia-Boot von Ricarda Funk ist in München
Das Boot von Olympiasiegerin und Weltmeisterin Ricarda Funk wird in der Ausstellung „Design für Olympia“ in der Neuen Sammlung/Pinakothek der Moderne in München gezeigt.
Die vorige Saison war unglaublich für Ricarda Funk. Die Kajakfahrerin startet das erste Mal bei Olympia und holt Gold. Mit ihrem WM-Titel wenige Wochen später
setzt die heute 30-Jährige das i-Tüpfelchen. In diesem Jahr wird ihr Olympia-Boot in der Ausstellung „Design für Olympia“ in der Neuen Sammlung/Pinakothek der Moderne München vom 8. Juli bis 3. Oktober zu sehen sein. 
„Wie sieht eigentlich ein Boot aus, das für olympische Kanuwettkämpfe zugelassen wird? In unserer Ausstellung gehen wir solchen Fragen nach. Bei Olympischen Spielen stehen nicht nur die Athletinnen und Athleten miteinander im Wettkampf, denn hier findet ebenso ein Kräftemessen in Sachen Ausrüstung und Technik statt: Wer hat das innovativste Material, wer das fortschrittlichste Design? Mit dem Kajakeinsitzer K1 von Ricarda Funk haben wir ein solches spannendes Objekt gefunden“, sagt Konservator Linus Rapp. „Für uns war nicht nur die Tatsache interessant, dass mit dem Boot Gold in Tokio geholt wurde, sondern ebenso die Gestaltung wie die markante Form und das flache Heck, das sich doch sehr von den Kajaks von Freizeitsportlern unterscheidet. Mit seiner knalligen Farbgebung wird das Boot in unserer Ausstellung sicherlich ein optischer Hingucker“, sagt Rapp erfreut.
Wie die für Bad Kreuznach startende Wahl-Augsburgerin die vorige Jahr erlebt hat und was es für sie bedeutet, dass ihr Boot demnächst in München in der Ausstellung steht, erzählt sie in einem Interview.

Ricarda, die vergangene Saison war wahnsinnig erfolgreich für dich. Die neue hat inzwischen begonnen. Kannst du ein kurzes Fazit geben, wie du alles empfunden und verarbeitet hast.
Wenn ich Revue passieren lasse, was letztes Jahr alles passiert ist, so muss ich sagen, es war eine Achterbahn der Gefühle. Unglaublich, unfassbar. Für mich auch heute noch unfassbar. Es ging los mit dem Zittern, dem Bangen, Warten und Hoffen, dass die Olympischen Spiele überhaupt stattfinden. Der erste positive Punkt war, als ich meine Olympia-Einkleidung bekommen habe. Das war schon das erste Olympia-Feeling. Das war der Funken Hoffnung, den man als Sportler gebraucht hat – als Motivation, an dem man sich so ein bisschen festgehalten hat. Als es dann endlich nach Tokio losging, war ich einfach nur megahappy. Und dann kurz darauf kam ja leider die Flutkatastrophe in meiner Heimat, die mich wirklich sehr mitgenommen hat. Das war irgendwie unglaublich, dass ich einerseits meinen Traum leben durfte, aber andererseits war es zuhause einfach ein Albtraum. Das war für mich überhaupt nicht zu fassen. Kurze Zeit später gewinne ich auch noch die Goldmedaille im Wildwasserkanal von Tokio… Puh, dieses Auf und Ab war einfach ganz schön krass und das ist auch echt krass zu fassen.
Dann habe ich die Saison noch gekrönt mit der Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft. Zuvor war es mir ja nie gelungen, DAS Event des Jahres zu gewinnen und nun hatte ich auf einmal zwei Höhepunkte in der Saison, die durch die Pandemie überhaupt erst zustande gekommen sind. Und bei beiden hole ich Gold, das war krass. Und was danach alles so noch im letzten Jahr kam, ist einfach unglaublich und wunderschön.
Am Ende kann ich nur sagen, dass sich die ganze harte, harte Arbeit über viele, viele Jahre hinweg im letzten Jahr richtig, richtig ausgezahlt haben. Das mach mich einfach nur happy. Ich glaube, ich werde irgendwann nach meiner Karriere vielleicht erst einmal realisieren, was da überhaupt passiert ist, weil ich aktuell noch 
mittendrin stecke. Ich bin voll am Arbeiten.
Was bedeutet es für dich, dass dein Boot in der Ausstellung in München gezeigt wird?
Das ist megacool. Das zeigt das Interesse am Kanuslalom. Jetzt können sich die Leute mal anschauen, wie das überhaupt aussieht. Wie unsere Boote aufgebaut sind, welche Maße die haben. Das kann man sich aus dem Fernsehen kaum vorstellen.

Was für ein Boot hast du? Wie groß und schwer ist es?
Der Name ist Vajda Salto 3 in der Größe S. Salto, denke ich, weil es schnell dreht, mehr drehen soll. Es wiegt neun Kilo. Ich weiß es sogar ganz genau, es wiegt 9,04 Kilo. Denn bei den Olympischen Spielen in Tokio haben wir bei der offiziellen Bootsvermessung im Vorlauf einen Aufkleber bekommen. Und da hat mir die Dame 9,04 draufgeschrieben. Auf dem Aufkleber stand auch die Startnummer, Startnummer zwei war ich. Es ist 60 Zentimeter breit und 3,60 Meter lang.

Warum hattest du dieses Boot gewählt?
Ganz klar, weil ich mich darin einfach am wohlsten gefühlt habe. Man muss mit dem Boot eins sein. Man muss jede Kante ganz extrem spüren, als wenn es mein Körperteil wäre. Auch wenn es die gleichen Boote sein sollten, muss man sagen, kein Boot gleicht dem anderen. Es gibt immer minimale Unterschiede. Und auf dem Niveau, wo wir unterwegs sind, da spürt man auch die kleinsten Unterschiede, die schon allein dadurch entstehen, wenn man längere Zeit mit einem Boot fährt. Das Material entwickelt sich mit.

Wer hat das Design entworfen, warum diese Farben und Formen?
Das farbliche Design habe ich damals entworfen. Ich erinnere mich ziemlich gut daran. Das war im Winter 2013. Die Farbkombination sollte eigentlich ein bisschen pastelliger sein, also ein bisschen heller. Aber leider bietet mein Bootshersteller nur diese zwei Farbtöne an. Aber generell fand ich die Farbkombination rosa und pastell-orange sehr, sehr schön. 2013 habe ich das Boot bestellt und seit 2014 bin ich mit meinen Farben unterwegs. Das Boot war für Tokio bestellt.

Wie ist dein Training im Winter verlaufen?
Grundsätzlich war es anfangs ein bisschen stressig, weil dann doch einige Termine auf mich gewartet haben, die ich auch sehr gern angenommen habe und die mir wirklich großen Spaß gemacht haben. Dennoch habe ich versucht, seit November wieder ganz normal im Training zu sein und da habe ich auch keine Abstriche gemacht. Das heißt, wenn es zeitlich nicht anders ging, kam es schon mal vor, dass ich um fünf Uhr morgens trainiert habe. Es war natürlich anstrengend, aber hat es hat mit trotzdem nach wie vor großen Spaß bereitet.

Welche Ziele hast du für dieses Saison?
Zuerst haben wie die Qualifikationswettkämpfe wie in jedem Jahr, wo sich die besten Drei qualifizieren. Mein großes Ziel ist es erst einmal, mich für die Weltmeisterschaft hier in Augsburg zu qualifizieren. Es wäre schon ein Traum, hier in Augsburg – an dem Ort, wo wir jeden Tag hart trainieren – vor Heimpublikum an den Start zu gehen. Ich kann mich noch ziemlich gut erinnern, als 2003 hier schon einmal die Weltmeisterschaften waren. Damals bin ich als kleines Kind als Fan rumgelaufen. Ich würde es schon ziemlich cool finden, wenn ich dieses Jahr hier dann selber fahren könnte.
Das Gespräch führte Uta Büttner.
MARIANNE STENGLEIN / Referentin für Presse, 4.5.2022, Fotos: Thomas Lohne

(A)
Die Saison der ECA-Europameisterschaften 2022 beginnt nächsten Monat
Die Kanu-Saison im Wettkampfbereich ist bereits mit nationalen und internationalen Wettkämpfen in vollem Gange. Die ersten Auswahlrennen und Trials haben begonnen
Bild: Selina Jones
Die ersten ECA-Europameisterschaften des Jahres 2022 finden vom 26. bis 29. Mai in Liptovsky Mikulaš in der Slowakei statt, wo die besten Kanu-Slalomfaherinnen und -fahrer um die Europameistertitel kämpfen werden.
Die Kanu-Slalom-Europameisterschaft 2022 wird zum dritten Mal in der Geschichte in der Slowakei stattfinden, genauer gesagt in Liptovsky Mikulaš. Die slowakische Stadt, in der auch Michal Martikan geboren wurde, war bereits 2007 und 2016 Austragungsort der Meisterschaften. Die ersten Europameisterschaften des Jahres finden zwischen dem 26. und 29. Mai statt.
Während die Europameisterschaften im Kanu-Slalom schon früh in der Saison stattfinden, ist der Höhepunkt für die Kanu-Rennsportler erst im August terminiert, wenn die Kanu-Rennsport und Parakanu Wettkämpfe zum ersten Mal in der Geschichte Teil der Multisport-Europameisterschaften München 2022 sein werden. Vom 18. bis 21. August werden die Athleten in München, dem Olympiaort von 1972, um die Medaillen kämpfen.
Die Kanu-Marathon-Europameisterschaften 2022 werden in Dänemark ausgetragen. Silkeborg ist in diesem Jahr vom 28. bis 31. Juli Gastgeber dieses Wettbewerbs. Die Ocean Racing EM 2022 werden vom 12. bis 18. September in Cagliari (Italien) ausgetragen, während die Kanu-Polo Club Championships 2022 am 24. und 25. September in Belfast, Vereinigtes Königreich, stattfinden werden.
Die Junioren- und U23-Europameisterschaften im Kanu-Rennsport 2022 finden in Belgrad (Serbien) statt. Der Austragungsort Ada Ciganlija hat Erfahrung mit der Organisation von Wettkämpfen auf höchstem Niveau und hat in den vergangenen Jahren bereits Senioren- und Junioren/U23-Europameisterschaften ausgerichtet. Diese Meisterschaften sind für den 23. bis 26. Juni geplant.
Die Nachwuchspaddlerinnen und Paddler im Kanu-Slalom werden vom 11. bis 14. August in Ceske Budejovice (Tschechische Republik) bei den  Junioren- und U23-Kanu-Slalom-Europameisterschaften 2022 antreten. Die Junioren- und U23-Wildwasser-Kanu-Europameisterschaften finden vom 25. bis 28. August in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) statt.
Zusätzlich zu den Europameisterschaften wurden und werden auch Europacups organisiert: European Open Canoe Slalom Cups, ECA Junior European Canoe Slalom Cups, ECA Canoe Polo Cup und ECA Wildwater Sprint Canoeing European Cups.
 
Zum vollständigen Kalender aller Kontinental-Events: https://canoe-europe.org/calendar
Quelle ECA/DKV Marianne Stenglein, Referentin für Pressem 22.04.2022
(A)

Training für die WM

Auf dem Olympia Areal in Augsburg ist allerhand los - es wird fleissig trainiert.
Bald ist es soweit.  Auf dem Olympiakanal sieht man schon viele Sportler aus nah und fern trainieren.  Anfang Mai steht die wichtige WM Qualifikation an.


Mehr Bilder? Dann klick auf's Bild!




Marianne Stenglein, Referentin für Presse

(A)
Vorschau auf Saison: Der Kampf um WM-Tickets findet vom 6. bis 8. Mai in Augsburg statt
Die Slalomkanuten sind gesundheitlich bisher relativ gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Lediglich der Deutsche Meister im Kajak-Einer, Tim Maxeiner, kann seinen Titel nicht verteidigen.
Der Höhepunkt dieser Saison sind definitiv die Heim-Weltmeisterschaften in Augsburg vom 26. bis 31. Juli. Nach einer Komplettsanierung des Wettkampfgeländes und 50 Jahre nach den Olympischen Spielen trifft sich die Weltelite auf dem Eiskanal. Die nationalen Qualifikationswettkämpfe für die WM finden vom 6. bis 8. Mai in Augsburg statt. Vorberechtigt ist niemand, auch nicht die Olympiasiegerin Ricarda Funk (Bad Kreuznach) sowie die Bronze-Olympia-Medaillengewinner Andrea Herzog (Leipzig), Hannes Aigner (Augsburger KV) und Sideris Tasiadis (Kanu-Schwaben Augsburg). „Es müssen alle liefern. Es ist ein neuer Olympia-Zyklus. Die Tokio-Starter hatten zwei Jahre einen Freifahrtschein“, sagte DKV-Cheftrainer Klaus Pohlen.

Alle Sportlerinnen und Sportler haben im Winter gut trainiert, fast alle sind fit und gesund – mit Ausnahme des Deutschen Meisters im Kajak-Einer, Tim Maxeiner. Der Wiesbadener kämpft aktuell gegen die Folgen einer Corona-Erkrankung. Der 36-Jährige hatte sich im März infiziert, der Krankheitsverlauf war relativ mild. Allerdings sind seine Blut- und Leistungswerte weiterhin nicht gut, so dass er voraussichtlich auch bis zur Qualifikation kein entsprechendes Leistungsniveau erreichen wird, um ein Wörtchen mitreden zu können. „Es ist wohl so, dass eine Vielzahl an Leistungssportlern Probleme beim Wiedereinstieg ins Training nach einer Corona-Infektion hat und sich das durchaus über einen längeren Zeitraum ziehen kann. Aktuell bin ich körperlich weit von dem entfernt, wo ich stehen müsste.“ Eigentlich wollte sich Maxeiner im Falle einer erfolgreichen Qualifikation nach der WM in Augsburg vom Leistungssport verabschieden. Die Qualifikation wird er nun als Abschiedsrennen nutzen. Ebenfalls im März infiziert hatte sich die 26-jährige Anna Faber (WSC Bayer Dormagen). „Die erste Woche nach meiner Quarantäne war noch sehr anstrengend, und ich wollte lieber vorsichtig sein, um keine Herzmuskelentzündung zu riskieren“, sagte sie. Inzwischen geht es ihr aber wieder deutlich besser, sodass sie aktuell einmal am Tag trainieren kann. Eine Untersuchung hat ergeben, „dass Herz und Lunge gesund sind und ich das Training langsam steigern kann. Das ist natürlich keine optimale Vorbereitung, aber ich fühle mich beim Training unerwartet gut und bleibe optimistisch.“

Die beiden Trainer Thomas Apel aus Augsburg und Felix Michel aus Leipzig zeigten sich erfreut, dass fast alle Leistungsträger fit und gesund sind. „Trotz der Baumaßnahmen am Eiskanal konnte trainiert werden“, sagte Apel, der optimistisch in Richtung Qualifikation schaut. Auch der Leipziger Coach ist mit Blick auf Anfang Mai gespannt „Wir hier in Leipzig konnten gut durchtrainieren. Verletzungsmäßig und auch gesundheitlich sind wir bis jetzt hier sehr, sehr gut durchgeschlittert. Ich hoffe, das bleibt auch so“, sagte Michel.
Die WM-Qualifikation wird in vier nationalen Wettkämpfen an drei Tagen nach einem Punktesystemen ausgetragen. Anders als üblich werden alle vier Rennen in Augsburg ausgetragen, da in diesem Jahr die Weltmeisterschaften dort stattfinden. „Wir brauchen die Besten auf der speziellen Strecke“, erklärte Pohlen diese Entscheidung.

Bauarbeiten am Eiskanal

Die Bauarbeiten in Vorbereitung auf die Heim-WM am Eiskanal laufen weiter auf Hochtouren. So wird im April die Flutlichtanlage fertig. Ein bisschen Sorgen bereitet dem Cheftrainer allerdings die neu zu installierende Toraufhängung, „ich hoffe, dass sie bis zur Quali fertig sein wird.“ Ansonsten muss noch die alte bedient werden, die sich sehr schlecht regulieren lassen.
 Bericht: Uta Büttner 16.04.2022
Foto vpm Eiskanal: Marianne Stenglein

 Terminplan: 
23./24. April Nationale Qualifikation Teil 1 Junioren in Markkleeberg
6. - 8. Mai Nationale Qualifikation LK und U23 + Teil 2 Junioren in Augsburg
14. Mai Nationale Qualifikation + DM Extremslalom in Augsburg
26.-29. Mai EM Liptowski (Slowakei)
4./5. Juni Internationaler Wettkampf (WM-Generalprobe) in Augsburg
11./12. Juni 1. WC Prag
18./19. Juni 2. WC Krakau (Polen)
25./26. Juni 3. WC Tacen (Slowenien)
26.-31. Juli WM Augsburg
27./28. August 4. WC Pau (Frankreich)
3./4. September 5. WC La Seu d‘Urgell (Spanien)
24./25. September Deutsche Meisterschaften Lofer (Österreich)


(A)
Die Kanuslalom Olympiasiegerin Ricarda Funk pflanzt zusammen mit Frau Oberbürgermeisterin Eva Weber eine japanische Zelkove als ihren Olympiabaum auf dem Olympiagelände am Eiskanal.
Lang mussten wir auf schöneres Wetter warten, jetzt kurz vor Ostern war es am 13.04.2022 endlich soweit. Ricarda Funk - die Olympiasiegerin (Gold in Tokio 2021 bei den K 1 Damen) konnte - zusammen mit Frau Eva Weber - ihren Olympiabaum auf das Olympiagelände neben den weiteren Kanu Schwaben Olympiabäumen pflanzen. Die japanische Zelkove wurde vom Sportreferenten Jürgen K. Enninger gleich nach der Pflanzung fleissig gegossen.
Bei der Frage wie sie denn ihren Baum findet, kam eine glückliche Antwort: „Einen Baum am Eiskanal zu haben, ist für mich eine große Ehre“.

Bild v.l.: Sportreferent der Stadt Augsburg Jürgen K. Enninger, Oberbürgermeisterin Eva Weber, Olympiasiegerin Ricarda Funk

Die nunmehr fünf Olympiasieger sind übrigens alles Kanu Schwaben Mitglieder:

Oliver Fix / Atlanta / USA 1996, Elisabeth Micheler-Jones / La Seu d'Urgell / Spanien 1992, Thomas Schmidt / Sydney / Australien 2000, Alexander Grimm / Peking / China 2008 und nun Ricarda Funk.
Leider hat unser Canadier Einer Spezialist Sideris Tasiadis mit Silbermedaille in London 2012 und Bronzemedaille in Tokio 2021 noch nicht seinen Olympiabaum pflanzen dürfen, aber in 2024 werden wir ihm dafür die Daumen drücken
Als nächstes steht als erstes die nationale WM Qualifikation am 5.-8.5.2022 auf dem generalsanierten Olympia Areal an, das Highlight der Saison ist natürlich die Kanuslalom Weltmeisterschaft vom 26. - 31.07.2022.
Text und Foto von Marianne Stenglein / Referentin für Presse / 13.04.2022

(A)
ICF Worldranking Race in Huningue am 26. und 27. März 2022 im Parc des Eaux Vives, Huningue (FRA)
Nach der letztjährigen Absage fand das Weltranglisten-Rennen nun zum zweiten Mal im Dreiländereck statt. So begann die internationale Wettkampfsaison gleich recht spannend im Parc des Eaux Vives, 3 Quai du Maroc, 68330 Huningue, Frankreich mit einem internationalen Wettkampf und die Augsburger Kanu Schwaben hatten in allen vier Disziplinen starke Ergebnisse in den Finale der besten 10 Starterinnen und Starter aufzuweisen.
Elena Lilik konnte eine Silber. im C 1 Damen und eine Bronzemedaille im K 1 Damen, Noah Hegge eine Silbermedaille im K 1 Herren mit nach Hause bringen, Julian Lindolf wurde neunter im C 1 Herren und Selina Jones 10.te im K 1 Damen im dicht besetzten Starterfeld.

Ricarda Funk siegte bei den K 1 Damen.
Mehr Bilder? Dann Klick auf's Bild
C 1 Herren Finale der Top 10
1. Platz Raffaello IVALDI ITA 0 93.21 0.00
2. Platz Thomas KOECHLIN SUI 2 93.24 +0.03
3. Platz Lennard TUCHSCHERER GER 2 94.40 +1.19 LKC Leipzig
9. Platz Julian Lindolf / Kanu Schwaben Augsburg

K 1 Damen Finale der Top 10

1. Platz Ricarda FUNK GER 0 92.93 0.00 KSV Bad Kreuznach/ Augsburg
2. Platz Stefanie HORN ITA 4 98.62 +5.69
3. Platz Elena LILIK GER 0 99.72 +6.79 Kanu Schwaben Augsburg
10. Platz Selina Jones GER/Kanu Schwaben Augsburg

K 1 Herren Finale der Top 10

1. Platz Martin DOUGOUD SUI 0 84.65 0.00

2. Platz Noah HEGGE GER 2 85.44 +0.79 / Kanu Schwaben Augsburg
3. Platz Lukas WERRO SUI 2 85.75 +1.10 

C 1 Damen Finale der Top 10

1. Platz Martina SATKOVA CZE 2 106.85 0.00
2. Platz Elena LILIK GER 2 110.45 +3.60 Kanu Schwaben Augsburg
3. Platz Andrea HERZOG GER 6 110.91 +4.06 LKC Leipzig

Auch der Nachwuchs war stark unterwegs. Da es in den Worldranking Races keine Altersklasseneinteilung, sondern nur Bootsklassen gibt, konnten sie nicht im Finallauf mit eingreifen.




Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 31.03.2022

javascript slideshow by WOWSlider.com v8.8

(A)
Bayerischer Verdienstorden für Ricarda Funk
Kanu-Olympiasiegerin wird in Bayern ausgezeichnet.
Bild rechts: Ricarda Funk
Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zeichnete im Antiquarium der Münchner Residenz u. a. die Goldmedaillengewinnerin von Tokio Ricarda (rechts) mit dem Bayerischen Verdienstorden aus – eine Ehrung, die nur 2000 lebende Menschen gleichzeitig tragen dürfen. Der Freistaat ehrt damit Menschen, die Herausragendes geleistet haben und dadurch Vorbilder sind.
Neben Ricarda Funk wurden zahlreiche weitere Sportlerinnen und Sportler ausgezeichnet. Zum Beispiel der frühere Skirennläufer Christian Neureuther, die Rennrodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger un die Radrennfahrerin Lisa Brennauer. Damit zeigte der Freistaat Bayern deutlich welch hoher Stellenwert der Sport hat.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, Quelle DKV 22.03.2022

(A)
Heimkehr aus warmen Gefilden mit Warmwassertraining auf der Insel La Réunion
an den kalten Eiskanal in Augsburg

Die DKV Kadersportler Aigner, Lilik, Hanke, Hegge und Funk aus Augsburg sowie weitere DKV Kadersportler reisten am Samstag, 29.01.2022 früh via Paris zum vierwöchigen Warmwasserlehrgang auf die Insel Réunion.
Während Hannes Aigner bereits wieder zu Hause ist, werden unsere vier Sportlerinnen und Sportler aus Augsburg heute Abend - sowie das weitere DKV Team - den Rückflug nach Hause antreten.
Einen Schnappschuss von der letzten Trainingseinheit bekamen wir zur Verfügung gestellt. Elena Lilik, Ricarda Funk, Franziska Hanke und Noah Hegge sehen so richtig glücklich aus. Sie freuen sich sicherlich auf die Heimat.
Nur hier ist es seit einiger Zeit ziemlich windig und frisch, die angenehme Wärme auf der Insel La Réunion werden sie die ersten Tage sicherlich sehr vermissen. Aber wir freuen uns, sie bald wieder am Eiskanal beim Training beobachten zu können. Denn Anfang Mai stehen bereits die nationalen WM Nationalmannschafts-Sichtungsrennen des DKV auf dem Olympiakanal in Augsburg an!

Foto: v.l.: Elena Lilik, Ricarda Funk, Franziska Hanke, Noah Hegge


Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 24.02.2022

Text Marianne Stenglein, Bild: Thomas Apel 


Jetzt abonnieren: Die Social Media Kanäle für die WM #Augsburg2022
Kanu-Slalom is coming Home!
Die Kanu-Slalom WM in Augsburg 2022
Es geht (Paddel-)Schlag auf (Paddel-)Schlag! Die Vorbereitungen für die Kanu-Slalom-WM 2022 laufen auf Hochtouren, denn vom 26. bis 31. Juli 2022 kehrt die Weltelite des Kanu-Slalomsports zurück an den legendären Augsburger Eiskanal. Die Kanu-Slalom-WM 2022 informiert ab sofort auch auf Social Media über die Vorbereitungen.
Abonniere @augsburg2022 auf Instagram und Facebook und spüre schon jetzt eine Welle der Begeisterung.  
Für die Kanu-Slalom WM nutzen wir folgende Hashtags: #augsburg2022 #cominghome2022
50 Jahre nach den ersten olympischen Kanuslalom-Wettkämpfen 1972 werden die ICF-Weltmeisterschaften im Kanuslalom nach 1985 und 2003 auch 2022 wieder am berühmten Augsburger Eiskanal ausgetragen. Wir freuen uns, dass wir die ICF-Kanuslalom-Weltmeisterschaften im nächsten Jahr in Augsburg ausrichten können. Gemeinsam mit der Stadt Augsburg sind wir mitten in der Planung. Wie man anhand der Fotos sehen kann, ist der Umbau an der Strecke am Eiskanal voll im Plan.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 10.10.2021


webmaster Datenschutz Kontaktformular mpressum Copyright © by Kanu-Bezirk Schwaben