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Umwelt



Umweltschutz – ein tolles Vorhaben auf der Donau!
Heute Station in Günzburg – Ausstieg am Bootshaus des VfL Günzburg
Andreas Fath will auf die Wasserverschmutzung durch Mikroplastik in der Donau und im Schwarzen Meer aufmerksam machen.
Sein Vorhaben - über 2.700 km will der Professor die Donau  (natürlich im Neoprenanzug) hinunter schwimmen.
Gestern ging es in Ulm los, heute war er in Günzburg und der BKV Bezirksvorsitzende Udo Imminger konnte ihn am Bootshaus des VfL Günzburg erspähen und ein Foto machen. Im Maria-Ward-Gymnasium veranstaltete die  Stadt Günzburg und der Lions Club am Samstag einen Aktionstag. Nach diesem Vortrag in der Stadt Günzburg geht es für Andreas Fath dann schwimmend weiter nach Donauwörth. Am Sonntag ist ein Halt in Neuburg eingeplant.
Drei Monate soll diese Aktion insgesamt dauern, er wird begleitet von einem Team. Der Professor möchte täglich Wasserproben entnehmen und somit Erkenntnisse über die Qualität des Donauwassers erlangen.
Das begleitende Team entlang der Donau wird an verschiedenen Stationen bzw. Ländern bis in Schwarze Meer hinunter auch Vorträge und Aktionen wie Workshops oder Flussreinigungsaktionen anbieten.
Am 17. Juni möchte Professor Andreas Fath die Mündung der Donau ins Schwarze Meer erreichen, so der Plan.
Ein interessantes Vorhaben, um die Öffentlichkeit auf die bis zu vier Tonnen Plastik, welche die Donau täglich ins Schwarze Meer schiebt, aufmerksam zu machen. Diese Aktion wird sicherlich ein wichtiger Baustein sein, die Wasserverschmutzung zu minimieren oder zu beseitigen.
Marianne Stenglein, nach Informationen durch den Vorsitzenden Udo Imminger erstellt, 23.04.2022

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Die Fuggerstädter Kanutinnen und Kanuten sagen herzlichst Dankeschön für die Freikarten des FC Augsburg beim Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05
FC Augsburg – 1. FSV Mainz 05
Die Fuggerstädter Kanutinnen und Kanuten sagen herzlichst Dankeschön für die Freikarten des FC Augsburg beim Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05
Wie kam es zu dieser tollen Aktion?
Der FC Augsburg hatte kürzlich seine neue Nachhaltigkeitsstrategie unter dem Motto „Brücken bauen. Menschen bewegen. Umwelt schützen.“ vorgestellt und dabei unter anderem das Leuchtturmprojekt des FCA-Waldes verkündet. In den nächsten vier Jahren sollen zwischen Wertach und Singold unweit der WWK ARENA rund 20.000 Bäume gepflanzt werden und so ein Klima resilienter Mischwald entstehen – der FCA-Wald.

Die Augsburger Kanuten sind genauso aktiv in diesem Bereich!

Gelände rund um den Olympiapark in Augsburg kürzlich aufgeforstet von Fuggerstädter Nachwuchskanutinnen und Kanuten, so hieß es in Presse Mitteilung Ende März . Mit großer Begeisterung waren die jungen Baumpflanzer am Werk, - natürlich unter der Anleitung und mit der fachlichen Unterstützung des Revierleiters Daniel Kugler und seinen erfahrenen Forstleuten. 100 Wildapfelbäume wurden für die gefällten Bäume am Eiskanal in Augsburg nachgepflanzt.
Am 04. und 05. Dezember 2021 veranstalteten zudem die Kanu Schwaben bereits einen virtuellen Spendenlauf und nach dem virtuellen Lauf kamen Spenden für 1.450 Bäume zusammen, das Ziel sind 10.000 Bäume bei Plant for the Planet.
Also wie man sieht, haben die Fußballer sowie die Kanuten einiges gemeinsam. Da die beiden Kanu Vereine – zusammen mit der Stadt Augsburg – die Kanuslalom Weltmeisterschaft vom 26.- 31.07.2022 ausrichten, wollten die Verantwortlichen des FCA der Kanufamilie etwas Gutes tun und so erhielten die Kanu Schwaben ein großzügiges Kontingent an Freikarten für das Nachholspiel FC Augsburg : 1. FSV Mainz 05 für ihre Mitglieder und deren Begleitung, die natürlich mit dem AKV Augsburg aufgeteilt wurden. Die Begeisterung der Kanusportlerinnen und Sportler war groß und lautstark feuerten sie die FCA Mannschaft an.
Spannung und tolle Stimmung herrschte im Stadion vor, über 18.000 Zuschauer vermeldete der Stadionsprecher. Natürlich macht es mehr Freude, wenn wieder Zuschauerinnen und Zuschauer den Spielen beiwohnen können und die Anfeuerungsrufe waren großartig. So ging die Partie 2:1 aus und die Augsburger konnten zufrieden den Weg nach Hause antreten, zudem ihre Mannschaft gesiegt hatte.
Eine tolle Aktion des FCA und Danke von den Augsburger Kanuten!
Wir hoffen, dass auch zahlreiche Fußballer sowie ihre Fans bei der Kanuslalom Weltmeisterschaft vom 26. - 31.07.2022 live dabei sein werden! 50 Jahre nach den olympischen Sommerspielen 1972 zurück an den Eiskanal mit der Slalom WM 2022.
Die Kanuslalom WM Tram fährt ja schon seit über einem Monat durch Augsburg mit den Fotos der vier Augsburger Topkanutinnen und Kanuten.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse 7.4.2022

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Gelände rund um den Olympiapark in Augsburg aufgeforstet
durch Fuggerstädter Nachwuchskanutinnen und Kanuten
Der diesjährige Internationale Tag des Waldes stand unter dem Motto „Wiederaufbau von Wäldern: Ein Weg zu Erholung und Wohlbefinden“.
Passend dazu haben junge Mitglieder der Sportvereine Kanu Schwaben, Augsburger Kajakverein und River Pirates e.V. mit Unterstützung der Stadt Augsburg 100 neue Bäume am Eiskanal gepflanzt.
Rund um den Olympiapark am Eiskanal wurden 100 neue Bäume gepflanzt . Kinder und Jugendliche der Augsburger Kanuvereine sorgten für eine neue Baumgeneration zum Tag des Waldes am 21. März. Alte Bäume stellten eine Gefahr dar. Vor einigen Wochen mussten am Eiskanal kranke Bäume gefällt werden.
Dem Kanu Schwabentrainer Thomas Schmidt – liebevoll unser Baumbeauftragter genannt – blutete das Herz, als er  vor einigen Wochen – zusammen mit anderen Vereinsmitgliedern - die gefällten Bäume rund um die Kanustrecken sah.  Um die Verkehrssicherheit auf den Gewässerstrecken und den Verkehrsflächen (Fuß- und Radweg) gewährleisten zu können, waren Baumfällungen notwendig geworden. Gleichzeitig ist dadurch neuer Lebensraum für eine junge, heranwachsende Baumgeneration entstanden.
Aber – es gab ja einen Lichtblick – passend zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März wurde für Ersatz gesorgt und Wildapfelbäume gepflanzt.
Mit großer Begeisterung waren die jungen Baumpflanzer am Werk, - natürlich unter der Anleitung und mit der fachlichen Unterstützung des Revierleiters Daniel Kugler und seinen erfahrenen Forstleuten. Mit dieser Aktion sah man, dass die Kinder und Jugendlichen unbedingt einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollten und gleich nach Ende der Schule an den Eiskanal eilten, um dort die jungen Bäumchen zu pflanzen. Nach der Pflanzaktion mussten die Bäume natürlich noch gegossen werden. Das Forstamt kann diese Aufgabe nicht übernehmen, da in verschiedenen Stadtteilen weitere Bäume gepflanzt wurden und deshalb erbot sich unser Baumbeauftragter Thomas, dies mit seiner Trainingsgruppe regelmäßig zu übernehmen, damit die jungen Bäumchen auch schnell einwachsen. Die Löcher zum Pflanzen waren schon vorbereitet, so konnten die eifrigen Helferinnen und Helfer gleich loslegen. Ruck zuck Bäumchen gesetzt, Boden festgedrückt und mit einer Halterung versehen, schon ging es weiter zum nächsten Baum. Allen machte es Spaß.
Bei der Nachpflanz Aktion hat sich also auch der Kanu Nachwuchs rege an der Aufforstung beteiligt. Mit vor Ort war Jürgen K. Enninger, Sportreferent der Stadt Augsburg und er beteiligte sich ebenso eifrig bei der Neupflanzung. Gesichtet auch Petra Keller / Amtsleiterin des Sport- und Bäderamtes, Johannes Heiß / Augsburg Projektmanager & Leitung 2022 WCH Local Organizing Committee, Hans Peter Pleitner / Vorstand des Augsburger Sportbeirats, Michael Senft / Leiter Bundesleistungszentrum und Max Weinkamm / Stadtratsmitglied.
Eine tolle Aktion war übrigens bereits an Nikolaus 2021 von Thomas Schmidt organisiert worden, wir erinnern kurz an dieses Projekt:
Wir, die Kanu Schwaben Augsburg, sind eine Gruppe von Kanu-Enthusiasten und gleichzeitig ein sehr erfolgreicher Kanu-Verein mit zahlreichen Deutschen Meistern, Weltmeistern und Olympiasiegern. Am 04. und 05. Dezember 2021 veranstalteten wir einen virtuellen Spendenlauf und nach dem virtuellen Lauf kamen Spenden für 1.450 Bäume zusammen, das Ziel sind 10.000 Bäume bei Plant for the Planet.
Marianne Stenglein, Referentin für Presse, 22.03.2022

Naturschutz beim Paddeln
Grundsätze:
Wir Kanusportler sollten alles daran setzen, dass von unserem Sport keine zusätzliche Belastung für die Natur ausgeht. Daher haben wir einige Ratschläge für Sie zusammengestellt, damit Sie unbeabsichtigte Störungen des empfindlichen Naturhaushaltes vermeiden können.
  1. Vermeiden Sie bitte alles, was Tiere stören oder auch nur beunruhigen könnte. Alle Feuchtgebiete sind von besonderer Bedeutung für das ökologische Gleichgewicht der Natur. Flachwasserbereiche, Uferzonen sowie angrenzendes Umland sind Brut- und Aufzuchtgebiete für viele Tiere und insbesondere für Wasservögel, deren Brutzeit sich von April bis Juli erstreckt. Halten Sie möglichst großen Abstand von Nestern und Nachwuchs führenden Wasservögeln. Sind Sie mit mehreren Booten unterwegs und müssen Sie ein Nest oder eine Vogelfamilie passieren, fahren Sie bitte weiträumig und zügig vorbei. Halten Sie die Boote eng zusammen, um die Störung möglichst kurz zu halten.
  2. Informieren Sie sich bitte vor Beginn der Fahrt, ob Ihr Weg durch ein Schutzgebiet führt. In vielen Bereichen unseres Landes sind Schutzgebiete ausgewiesen. Hier gelten besondere Bestimmungen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. In manchen Schutzgebieten ist das Befahren der Gewässer verboten (siehe auch Befahrungsregelungen). Die Beschilderung der Schutzgebiete ist vom Wasser aus nicht immer zu sehen. Schuldhafte Verstöße gegen Fahr- und Betretungsverbote hat der Gesetzgeber mit empfindlichen Bußgeldern belegt.
  3. Melden Sie Umweltverschmutzungen. Achten Sie besonders auf stinkende Schmutzwassereinleitungen, Ölfilme und wilde Müllkippen an und in der Nähe von Gewässern. Rechtzeitige Anzeige kann ein Gewässer vor schweren Schäden retten. Zuständig sind die örtlichen Polizei- und Umweltbehörden.
  4. Informieren Sie sich vor der Fahrt bitte über das Gewässer, das Sie befahren wollen. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein, nicht nur aus Umweltschutzgründen sondern auch aus Sicherheitsgründen. Alle notwendigen Informationen erhalten Sie aus den DKV-Flußführern und dem aktuellen DKV-Sportprogramm. Natürlich enthalten diese Web-Seiten auch zahlreiche Informationen, (z.B. Befahrungsregelungen oder Mindestpegel).
  5. Vermeiden Sie eine Übernutzung. Wenn Sie bereits am Start erkennen, dass das Gewässer hoffnungslos übernutzt ist, dann sollten Sie auf die Befahrung des Gewässers verzichten. Eigenes Fehlverhalten kann nicht damit entschuldigt werden, dass andere die Natur noch stärker belasten.
  6. Kleine Gewässer verlangen eine besonders gute Fahrtechnik. Kleinflüsse sollten nur in kleinen Gruppen mit kleinen Booten befahren werden. Als Faustregel gilt: Alle Boote müssen ohne Grundberührung und Uferkontakt auf der Stelle wenden können.
  7. Überprüfen Sie vor Ort am Gewässer, ob der Wasserstand für Ihre Paddeltour wirklich ausreicht. Bei zu geringem Wasserstand können Tiere und Pflanzen im Flussbett unbemerkt geschädigt werden. Insbesondere kann der Fischlaich dann ersticken. Nach regenarmen Zeiten sind viele Gewässer nicht mehr befahrbar. Weichen Sie in einem solchen Fall auf einen größeren Fluss in der Nähe aus.
  8. Denken Sie schon bei der Anfahrt an die Umwelt. Bilden Sie Fahrgemeinschaften. Stellen Sie Ihren PKW bitte auf öffentlichen Parkplätzen und nicht auf Privat- oder Forstwegen oder sogar Gaststättenparkplätzen ab. Ist letzteres unumgänglich, dann fragen Sie bitte um Erlaubnis.
  9. Vermeiden Sie Uferbeschädigungen beim Start. Starten Sie Ihre Paddeltour nur von Ufern, an denen keine Schäden verursacht werden können. Starten Sie bitte nicht, indem Sie mit Ihrem Boot die Uferböschung hinunterrutschen. Dies zerstört nur das Ufer.
  10. Alle Flachwasser- und Schilfzonen bitte weiträumig umfahren. Sie stehen unter besonderem Schutz. Es sind wertvolle Laich- und Brutgebiete für Fische und Vögel und Standorte seltener Wasserpflanzen.
  11. Genießen Sie die Stille und Einsamkeit. Stören Sie nicht andere Leute, die wie Sie die Ruhe suchen. Vermeiden Sie Lärm und lautes Rufen.
  12. Rasten und Lagern zur kurzen Erholung ist nur an Plätzen möglich, an denen das Ufer nicht beschädigt werden kann.
  13. Das wilde Zelten ist in Deutschland fast überall verboten. Besonders gekennzeichnete Rast- und Lagerplätze für Wasserwanderer sind davon ausgenommen. In den Flussführern sind die besten Übernachtungsmöglichkeiten beschrieben.
  14. Nehmen Sie ihren Müll wieder mit und lassen Sie ihn keinesfalls an ihren Rast- oder Lagerplätzen liegen.
  15. Nehmen Sie beim Umtragen besondere Rücksicht auf Uferbefestigungen und Zäune. Umtragen an Stauanlagen ist nicht immer gestattet. Mancherorts wird es nur stillschweigend geduldet. Notfalls müssen Sie ihr Boot und die Ausrüstung über eine längere Strecke tragen.
    26.10.2015 Marianne Stenglein/Referentin für Presse/Grundsätze nach: DKV-Faltblatt "Naturbewußt paddeln

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