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Slalom

Archiv 2025

Weltmeisterschaft in Australien
Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg), Andrea Herzog und Nele Bayn (beide Leipziger KC) haben bei den Weltmeisterschaften im australischen Sydney Silber im Canadier-Tem-Wettbewerb geholt
WM-Silber für Canadier-Damen im Team
Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg), Andrea Herzog und Nele Bayn (beide Leipziger KC) haben bei den Weltmeisterschaften im australischen Sydney Silber im
Canadier-Tem-Wettbewerb geholt. „Wir konnten aus dem Training schon ein ganz gutes Gefühl mitnehmen. Wir wussten, wie die Abstände sind, wir wussten, worauf es heute ankommt. Und der allerletzte Move heute war, glaube ich, heute sehr entscheidend. Und den haben wir alle Drei heute sehr gut gemeistert“, sagte Lilik überglücklich. Mit Blick auf die weiteren Wettkämpfe sagte Herzog: „Ich glaube, heute da oben zusammen auf dem Podium zu stehen, ist für uns das Highlight des Tages. Aber dann geht es weiter mit Fokus auf die nächsten Wettkämpfe.“ Für Bayn ist dieser Erfolg eine kleine Versöhnung, denn zuvor war sie im Vorlauf im Canadier bereits ausgeschieden. „Heute Vormittag war nicht so mein Tag. Das hat ganz schön wehgetan. Aber jetzt mit der Silbermedaille den Tag abzuschließen ist schön. Und jetzt liegt der Fokus auf Cross“, sagte sie. Gold sicherte sich Tschechien. Bronze ging an die Britinnen.
Am morgigen Mittwoch kämpfen die Nationen in den Team-Wettbewerben im Kajak um WM-Medaillen. Für Deutschland können nur die Damen mit Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA) und den Schwestern Elena und Emily Apel (Kanu Schwaben Augsburg) an den Start gehen, da bei den Herren Hannes Aigner (Augsburger KV) verletzungsbedingt ausgefallen ist. 14.25 Uhr (6.25 Uhr CET) beginnt der Damen-Wettbewerb.
Live-Ergebnisse: Live-Streaming ICF:
Bild: Silber im Canadier Damenteam von links Elena Lilik, Nele Beyn, Andrea Herzog 

Drei deutsche Canadierboote stehen im WM-Halbfinale

Drei der fünf deutschen Canadierboote konnten sich bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften im australischen Penrith vor den Toren von Sydney für die Halbfinals qualifizieren. Eine souveräne Leistung zeigte dabei Andrea Herzog (Leipziger KC) als Vorlauf-Vierte. Ebenfalls überzeugte ihr Clubkamerad Lennard Tuchscherer mit seinem sechsten Platz. Sicher eine Runde weiter ist auch Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg) mi Rang zwölf.
Vorzeitig ausgeschieden sind Nele Bayn (Leipziger KC) und Niels Zimmermann (beide Leipziger KC). Bayn fand von Beginn an nicht die Linie auf dem wilden Wasser, verlor kontinuierlich Zeit und landete mit einem Rückstand von 3,16 Sekunden auf die Vorlauf-30. und damit letzte Halbfinalqualifizierte auf dem 33. Platz. Der erst 19-jährige 
Zimmermann hatte sich eine kleine Erkältung eingefangen und war deshalb etwas angeschlagen ins Rennen gegangen. Dennoch präsentierte er sich von seiner Fahrzeit sehr gut, verpasste aber im unteren Abschnitt ein Tor, verbunden mit 50 Strafsekunden, und rutschte damit auf Rang 59 in dem 61-köpfigen Feld ab.
Am C 1 Herrenteam-Wettbewerb konnten die Deutschen nicht starten, weil mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Sideris Tasiadis (Kanu Schwaben Augsburg) das dritte Boot fehlt.
Marianne Stenglein / Kanu Schwaben Augsburg / Presse / 30.09.2025 Text und Fotos Uta Büttner
P.S. Als Forerunner sind übrigens zwei Kanu Schwaben am Start - Johann und Helene Schmidt - eine tolle Ehre für die beiden ! Das Kanu Schwaben Mitglied Serhio Sovko lebt in Augsburg und ist Kanu Schwaben Mitglied, er startet mit der Startnummer 52 für sein Heimatland Ukraine bei den K 1 Herren, wir drücken ihm die Daumen!

 Die Kanuslalom Weltmeisterschaft ging gut los für das C 1 Damenteam

WM-Silber für Kajak-Damen-Team - herzlichen Glückwunsch aus Augsburg für die drei Kanu Schwaben Mitglieder!
Erneut Jubel im deutschen Team: Bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften im australischen Sydney-Penrith haben Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA ), Elena Lilik und Emily Apel (beide Kanu Schwaben Augsburg) die Silbermedaille im Kajak-Teamwettbewerb geholt. Den Weltmeistertitel sicherte sich Tschechien, Bronze gewann Slowenien.

Bild:
Silber im Kayak Damenteam von links Emily Apel, Ricarda Funk, Elena Lilik

Nach dem missglückten Vorlauf für den Kajak-Einzelwettkampf am Vormittag für Apel, sagte sie zur Silbermedaille, „ich musste mich jetzt sehr zusammennehmen. Aber ich habe das jetzt ganz gut gemacht“. Jetzt freue sie sich, „ich finde Mannschaftsmedaillen sind immer etwas sehr Schönes. Und deshalb gehe ich wahrscheinlich heute trotzdem glücklich ins Bett“. Lilik gab nach ihrer nun schon zweiten Teammedaille, „ich muss sagen, mir ging es vor beiden Mannschaftsläufen nicht so gut, weil der Druck schon sehr hoch war. Umso glücklicher bin ich, dass es heute so gut funktioniert hat, und dass Emily auch mit einem Schnabeltier nach Hause fahren kann. Ich bin megastolz auf unser Team, dass wir die Nerven und den Kurs so zusammengehalten haben.“ Funk hatte auf dieser Strecke als einzige einen Torstab berührt und damit zwei Strafsekunden kassiert – was aber nicht den Sieg kostete, denn die Tschechinnen waren 3,26 Sekunden schneller. Dazu sagte sie 33-Jährige, „ich muss sagen, als wir ins Ziel gekommen sind, habe ich mich natürlich kurz geärgert, weil wir es noch nicht richtig einschätzen konnten, weil noch einige Mannschaften am Start standen. Aber jetzt im Nachgang können wir sehr happy sein“, sagte sie lachend.
Drei deutsche Kajakboote stehen im WM-Halbfinale
Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA) ist im ersten Schritt als Vorlaufsiegerin im Kajak bei den Weltmeisterschaften in Sydney ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und hat sich damit für das WM-Halbfinale am Freitag qualifiziert. Sicher eine Runde weiter sind auch Elena Lilik (Kanu Schwaben Augsburg) und Stefan Hengst (KR Hamm) mit ihren Plätzen 17 und 22. Enttäuschung hingegen bei Paris-Olympiateilnehmer Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg). Wegen eines nicht korrekt befahrenen Tores, was mit 50 Strafsekunden geahndet wurde, ist der 26-Jährige als Vorlauf 68. vorzeitig ausgeschieden. Gleiches Schicksal teilte seine Vereinskollegin Emily Apel, am Ende Rang 48 für die 23-Jährige.
 
WM-Australien: Kayak Cross - Noah Hegge fuhr sich auf den siebten Platz
Ricarda Funk fährt bestes Cross-Ergebnis für deutsches Team ein mit dem 6. Platz - Andrea Herzog 7. Platz - Noah Hegge 7. Platz
Nach einem holprigen Start des deutschen Teams im Kajak-Cross bei den Weltmeisterschaften im australischen Sydney – vier der sechs Crossboote mussten nach dem ersten Kopf-an-Kopf-Rennen in die Hoffnungsrunde (Repechage) – haben die Deutschen einen großen Kampf abgeliefert. Das beste Ergebnis erreichte dabei Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA) mit Platz sechs, gefolgt von Teamkameradin Andrea Herzog (Leipziger KC) auf dem siebten Platz. Ebenfalls Siebter wurde Paris-Olympia-Bronzegewinner Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg).
„Der Tag heute war ganz schön brutal“, sagte Funk. Denn vor den Renen hatte die 33-Jährige auch noch eine Trainingseinheit acht Uhr wahrgenommen. Zudem
hatte sie aufgrund ihres 34. Platzes im Einzelzeitfahren und damit verbunden einer schlechten Position auf der Startrampe in jedem Lauf stark zu kämpfen, konnte ihre Schnelligkeit nicht ausnutzen. „Ich bin jetzt fix und fertig.“ Etwas enttäuscht sagte sie, „ich glaube, es sollte hier in Australien einfach nicht sein,. Ich hatte von einer Medaille geträumt, ich war nah dran.“ Dennoch könne sie mit Platz sechs im Cross nach ihrer schlechten Ausgangsposition zufrieden sein. „Ich denke, ich habe tapfer gekämpft und vielleicht das Beste herausgeholt, was man herausholen konnte.“

Bild: Noah Hegge

Bei Andrea Herzog waren im Halbfinale die Hoffnungen auf den Endlauf am größten. Sie war sehr gut in ihr Rennen gestartet, doch am letzten Aufwärtstor hatte die Französin Camille Prigent die Leipzigerin dann doch noch ganz knappt geschnappt. Dennoch zeigte sich Herzog nach dem erstem Jahr Kajak-Cross zufrieden, „hätte mir jemand im Winter gesagt, ich werde bei der WM Platz sieben im Kajak-Cross und Platz vier in den Time Trials belegen, ich hätte es, glaube ich, mit Kusshand genommen“. Dennoch, ein kleines weinendes Auge sei dabei, „weil ich glaube, es war heute mehr drin. Wir hatten alle die Chance, ein kleines bisschen weiter nach vorn zu kommen. Bei der WM sollte es noch nicht sein. Das gibt jetzt auch so ein bisschen Motivation, nochmal weiter hart an den kleinen Dingen zu arbeiten, die jetzt noch nicht so funktioniert haben. Dann hoffen wir, dass sich alles nächstes Jahr noch mehr auszahlt.
Noah Hegge war in sein erstes Rennen superstark gestartet, agierte von vorn weg. Doch wegen eines nicht korrekt befahrenen Tores, was mit einer Strafe geahndet wurde, musste auch er in die Hoffnungsrunde. „Natürlich war das sehr ärgerlich, wenn ich als Erster in die Kombination komme und ohne Gegnerdruck den Fahrfehler mache“, sagte der Augsburger. Die folgenden Läufe, Viertel- und Halbfinale, liefen wieder sehr gut. „Im Halbfinale war mir dann der Tscheche sehr lange im Weg, und ich komme nicht ins Fahren und dadurch hatte der Franzose Zeit, wieder heranzukommen. Deshalb hatte ich dann einen Zusammenprall mit ihm im Aufwärtstor. Der hatte mich gut erwischt, bringt mich damit aus der Bahn, und ich fahre leider hinterher.“ Abschließend resümierte Hegge, „es wäre heute definitiv mehr drin gewesen“.
Die Podestplätze sicherten sich bei den Damen die beiden Französinnen Angele Hug und Camille Prigent sowie die Polin Klaudia Zwolinska. Bei den Herren gewann der Brite Joseph Clarke vor Mathurin Madore aus Frankreich und dem Tschechen Matyas Novak.
Nele Bayn (Leipziger KC) und Stefan Hengst (KR Hamm) und Crossspezialist Tillmann Röller (KV Schwerte) waren im Achtelfinale als vierte und damit letzte ihres Rennens ausgeschieden.
Nach den Cross-Entscheidungen resümierte Cheftrainer Klaus Pohlen: „Wir sind gar nicht so unzufrieden, wenn man die Ausgangspositionen in den Time Trials gesehen hat.“ Denn nur mit Herzog hatten die Deutschen ein gutes Wahlrecht auf der Rampe, das definitiv bei der Strecke in Penrith eine große Rolle spielte. Deshalb, so sagte er, „Kompliment an das Team, dass es sich trotz der schlechten Ausgangspositionen so durchgebissen hat“. Text: Uta Büttner

Rückblick auf die Kayak Cross Individuals Wettbewerbe vom 29.9.2025

WM Australien: Starker vierter Platz von Andrea Herzog im Kajak-Cross Individual
Beim Auftakt-Wettkampf der Weltmeisterschaften im Kanuslalom und Kajak-Cross im australischen Sydney-Penrith hat Andrea Herzog (Leipziger KC) einen starken vierten Platz im Kajak-Cross Individual belegt. Der 25-Jährigen fehlten lediglich 0,05 Sekunden auf Bronze. Trotz dieser äußerst knapp verpassten WM-Medaille freute sich die Leipzigerin. „Holz kann in manchen Momenten auch einmal ganz schön sein. Ich hätte nie erwartet, dass ich hier auf das Podest fahre. Ich hatte nicht gedacht, dass ich schon so weit bin“, erklärte die Canadierspezialistin, die in dieser Saison erstmals in das Cross-Boot gestiegen ist. „Mit Top-Ten wäre ich schon super happy gewesen. Dass es jetzt ein vierter Platz geworden ist, ist supercool. Aber“, so fügte sie hinzu, „sind die fünf Hundertstel schon echt ärgerlich. Eigentlich würde man die noch überall auf der Strecke rauskitzeln können. Und am Samstag wird dann weiter angegriffen.“ Doch zunächst heißt es für Herzog, in ihrer Spezialdisziplin zu punkten. Die Podestplätze sicherten sich die Schweizerin Alena Marx, Ajda Novak (Slowenien) und Ana Satila (Brasilien).

Bild: Silber im Canadier Damenteam von links Nele Beyn, Andrea Herzog, Elena Lilik

Zwar gab es keine Medaille für das deutsche Team, aber alle konnten sich für die Kopf-an-Kopf-Rennen, die am letzten Wettkampftag ausgetragen werden, qualifizieren. So paddelten Nele Bayn (Leipziger KC) und Ricarda Funk (KSV Bad Kreuznach & KSA) auf die Plätze 22 und 34. Letztere musste eine Hilfsschleife drehen, was sie viel Zeit kostete. „Ich habe einen schlechten Start erwischt, das erste Aufwärtstor hat leider gar nicht gesessen. Das Einfädeln der Arme hat nicht geklappt, und ich bin es dann doppelt gefahren, weil ich nicht sicher war, ob es ein Fault ist“, sagte Funk. „Und am Ende habe ich noch die Rolle nicht ideal getroffen.“ Keine gute Ausgangsposition also für die 33-Jährige für die Kopf-an-Kopf-Rennen, denn bei der WM-Strecke in Australien wird die Position auf der Startrampe sicher ein entscheidender Faktor sein.
Bei den Herren fuhr Noah Hegge (Kanu Schwaben Augsburg) das beste deutsche Ergebnis ein. Stefan Hengst (KR Hamm) war auf Medaillenkurs und vergab sich am letzten, einem Aufwärtstor nur wenige Meter vor dem Ziel die Chance auf einen Podestplatz. Dieser Fahrfehler katapultierte den 31-Jährigen auf Rang 24. Tillmann Röller (KV Schwerte) paddelte auf Platz 38. Damit wird auch er, wie Funk schwer zu kämpfen haben. Aber der 23-Jährige hat schon mehrfach gezeigt, dass ihm gerade der Kampf Mann gegen Mann liegt. Gold holte sich der Spanier Davis Llorente vor dem Briten Joseph Clarke und dem Tschechen Jakub Krejci.
Marianne Stenglein, 02.11.2025

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