zurück |
Slalom |
Archiv 2025 |
|
Die Saison startet in
Kürze auf dem Olympiakanal (falls genügend Wasser den
Lech herunterkommt)
Zwei
Qualifikations- Slalomwettkämpfe werden in Augsburg
ausgerichtet, zwei Slalomwettkämpfe in Markkleeberg eine Woche
später. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland.sonst auf dem oberen Eiskanal in Augsburg mit der nationalen Qualifikation im Kanuslalom ![]() Bild:
Noah Hegge
Vorschau
auf die anstehenden Wettkämpfe auf dem Olympiakanal / Eiskanal
Eine erfolgreiche olympische Saison liegt hinter uns, ebenso ein Winter mit hartem Training als perfekte Vorbereitung für die kommende Saison. Nicht ohne Grund heißt es im Kanusport »Weltmeister werden im Winter gemacht«. Entsprechend wächst jetzt die Vorfreude auf die anstehenden Wettkämpfe – und davon gibt es einige auch am heimischen Augsburger Eiskanal! ![]() Bild: Sideris Tasiadis 26./27. April Nationale Qualifikation Kanuslalom & Kayak Cross / Kanu Schwaben Augsburg (einer der wichtigsten Termine für die Slalomsportlerinnen und Sportler), nach vier Slalomwettkämpfen, zwei in Augsburg, zwei in Markkleeberg wird vom Trainerrat des DKV die Nationalmannschaft bekannt gegeben. 03./04. Mai Deutsche Meisterschaft Wildwasser-Sprint / AKV Augsburger Kajakverein 17./18. Mai “Boot & Spiele” Kayak Cross und Test-Festival / Kanu Schwaben Augsburg 04.-06. Juli ECA Junior Slalom Cup / AKV Augsburger Kajakverein 04.-07. September ICF Canoe Slalom World Cup Final / Kanu Schwaben Augsburg Uns erwarten spannende Wettkämpfe, sowohl national als auch mit internationaler Beteiligung. Aktuelle Stars der Szene kämpfen um Medaillen, während Nachwuchstalente die Rennen zum Sammeln wertvoller Erfahrung nutzen. ![]() Aber, nicht zu vergessen der Besuch unserer seit 1993 stattfindenden internationalen Jugendbegegnung mit Cadi Canoe Club aus La Seu d'Urgell/ Spanien. Bild:
Emily Apel
Termin: 23.08.2025 bis 30.08.2025 - wir freuen uns schon sehr darauf, denn die Begegnung findet dieses Jahr in Augsburg statt. Seit den olympischen Spielen 1992 in La Seu d'Urgell / Barcelona 1992 besteht die Verbindung mit dem Cadi Club und ab 1993 trafen die ersten spanischen Jugendlichen in Augsburg ein und seitdem wird ein Jahr ein In-/sowie im Jahr darauf ein Out Besuch in der jeweiligen Stadt abgehalten. Wir freuen uns, dass die Freundschaft mit La Seu d'Urgell nun schon so lange besteht und treffen uns auch das eine oder andere Mal auch außerhalb der Jugendbegegnungen. Bilder unten: Kayak Cross
Marianne Stenglein / BKV Bezirk Schwaben
/ Presse / 6.4.2025 /Fotos M.Stenglein
Vorschau auf Saison:
Neue Wettkampfformate, neue Wege – National-Team
könnte größer werden – Deutsche
Meisterschaften im Kajak-Cross bereits am kommenden
Wochenende:
Im
diesjährigen, nacholympischen Jahr gibt es einige
Veränderungen und neu eingeschlagene Wege. So hat in der
Saisonvorbereitung beispielsweise der Deutsche Kanu-Verband (DKV)
verstärkt auf die Entwicklung junger Sportlerinnen und
Sportler gesetzt, um diese in Richtung der Olympischen Spiele 2028 an
die Weltspitze heranzuführen. Top-Paddlerin Ricarda Funk (KSV
Bad Kreuznach) hat für sich erstmals einen individuellen
Saisonvorbereitungsweg gewählt. Der Weltverband ICF hat die
Wettkampfformate geändert und die deutsche Nationalmannschaft
könnte theoretisch erstmals von einem bisher maximal
zwölf- auf ein 16-köpfiges Team anwachsen.Erstmals auch deutsche Canadier-Fahrer dabei Neue ICF-Wettkampfformate Im Kajak-Cross dürfen pro Nation statt bisher vier nur noch drei Teilnehmer starten. Aus den bisherigen Vorläufen, den Time Trials, ist nun das Wettkampfformat Kajak Cross Individual mit Medaillenvergabe entstanden. Aus diesem Wettkampf gehen bei den Weltcups die 32 Besten direkt in die K.-o.-Phase der Kopf-an-Kopf-Rennen mit Achtel,- Viertel-, Halbfinale und Finale. Bei der WM und dem Weltcup-Finale gibt es bei den Kopf-an-Kopf-Rennen noch zwischengeschaltete Hoffnungsläufe (Repechages), bekannt von den Olympischen Spielen. Auch die Wettkampfformate in den Kanuslalom-Disziplinen haben sich geändert. So gibt es bei den Weltcups nur noch einen Vorlauf. Die besten Zwölf qualifizieren sich sofort für das Finale. Ein zweiter Vorlauf und ein Halbfinale finden nicht mehr statt. Bei der WM und dem Weltcup-Finale gibt es nach dem Vorlauf noch ein Halbfinale, für das sich die besten 30 qualifizieren. Die Top-Zwölf stehen dann im Finale. Neue Nominierungskriterien
für deutsche Nationalmannschaft
Statt der bisher im Kanuslalom ausgetragen vier Rennen, von den das schlechteste Ergebnis gestrichen wurde, werden bei der nationalen Qualifikation erstmals sechs Wettkämpfe ausgetragen, wobei die beiden schlechtesten Platzierung nicht in die Wertung eingehen. Im Kajak-Cross ist erstmals in diesem Jahr nur der Gewinner der nationalen Qualifikation im Kajak-Einer automatisch auch für Kajak-Cross vornominiert. Die beiden anderen Plätze im National-Team in dieser Disziplin werden über die Qualifikationswettkämpfe im Cross vergeben. Wer am
Ende aber zur WM nach Penrith (Australien) fahren darf, hängt
nicht nur von den Platzierungen bei der nationalen Qualifikation ab,
auch ein entsprechender, vom DKV geforderter Leistungsnachweis muss
erbracht werden. Zudem bedarf es natürlich am Ende der
offiziellen Nominierung durch den DKV.
Neue
Wege in Vorbereitung auf die Saison
Nach dem
Trauma von Paris hatte sich Ricarda Funk, Tokio-Olympiasiegerin und
zweifache Weltmeisterin, für ein sechswöchiges
selbstständig organisiertes und eigenständig
finanziertes Trainingslager in Australien auf der diesjährigen
WM-Strecke entschieden. Und sie würde es wieder machen.
„Ich bin unglaublich dankbar für diese einzigartige
Erfahrung. Irgendwie war ich Sportlerin, Trainerin und Teammanagerin
zugleich. Ja, es gab Momente, in denen ich verzweifelt war. Aber
Krisenmanagement kann ich scheinbar. Ja, ich war alleine. Alleine, aber
irgendwie doch nicht alleine. Denn ich wurde von internationalen
Sportlern und Trainern mit offenen Armen empfangen. Ja, meine Gedanken
sind manchmal hin und her geflitzt – manche destruktiv,
andere unglaublich wertvoll.“
Der
Olympia-Vierte von Paris, Sideris Tasiadis (KS Augsburg), verzichtete
auf den Warmwasserlehrgang auf La Réunion, „ich
kann zuhause auch super trainieren“, sagte der
34-Jährige. Hannes Aigner (Augsburger KV) kann aus privaten
Gründen nicht mehr so viel reisen und wird auch nicht an dem
noch vor den nationalen Qualifikationswettkämpfen
stattfindenden Weltranglistenrenn in Markkleeberg am kommenden
Wochenende teilnehmen.
Auch der
DKV war einen neuen Weg gegangen. So war er mit einem großen
Kader Zum Warmwasserlehrgang auf La Réunion im Indischen
Ozean geflogen. 24 Sportlerinnen und Sportler waren dabei. Auch sehr
junge Athletinnen und Athleten, auf die der Deutsche Kanu-Verband
langfristig für die kommenden Olympischen Spiele setzt, sind
diesmal dabei. Die Jüngeren sollen an die internationale
Spitze herangeführt werden. Im nacholympischen Jahr wird damit
verstärkt der Fokus auf den Nachwuchs gerichtet. Allerdings
sei die Entwicklung junger Talente im Schülerbereich
schwierig, ein langfristiger Leistungsaufbau kaum möglich, da
es in Augsburg – anders als in Leipzig – keine
Sportschule gibt, wo man Sportler zum Beispiel für so einen
Lehrgang für mehrere Wochen aus der Schule nehme
könne, kritisiert Cheftrainer Klaus Pohlen.
Erfahrene
Athleten ohne Olympiakaderstatus wie Franz Anton (Leipziger KC waren
diesmal nicht eingeladen. Dazu sagte der 35-jährige Leipziger:
„Das ist einerseits verständlich, aber dennoch etwas
schmerzhaft. Andererseits bin ich nicht unglücklich
darüber, da die große Teilnehmerzahl sicherlich
Herausforderungen mit sich gebracht hat. Ich hoffe, dass das
‚Gießkannenprinzip‘ in diesem Fall den
erhofften Erfolg bringt.“ Dennoch habe er die
Möglichkeit gehabt, mit seinem Verein und einer Auswahl der
besten Leipziger Nachwuchsathleten ein Trainingslager in Dubai und
Südfrankreich zu absolvieren. „Es war eine tolle
Erfahrung, mich in die Nachwuchsarbeit einzubringen, und ich freue mich
schon sehr auf die bevorstehenden Wettkämpfe.“
ICF-Weltranglistenrennen in
Markkleeberg mit Wertung als Deutsche Meisterschaft im Kajak-Cross
Das am
kommenden Wochenende (12./13. April) stattfindende Weltranglistenrennen
in Markkleeberg ist eine gute Gelegenheit für die Deutschen,
schon einmal in Wettkampfroutine zu kommen. Im Rahmen dieser
Wettkämpfe werden auch die Deutschen Meisterschaften im
Kajak-Cross ausgefahren. Für die Wertung werden dazu die
internationalen Teilnehmer aus der Ergebnisliste gestrichen.
Es ist ein
spannender Wettkampf zu erwarten. Wie wird sich beispielsweise Tillmann
Röller (Augsburger KV) schlagen, der im vorigen Jahr in
letzter Sekunde den Olympia-Quotenplatz im Kajak-Cross für
Deutschland holte? Oder wie werden sich die deutschen
Canadierspezialisten Sideris Tasiadis (KS Augsburg), Andrea Herzog und
Nele Bayn (Leipziger KC) in dieser Disziplin präsentieren?
Das
Weltranglistenrennen wird somit erste Hinweise darauf geben, wie gut
die Athletinnen und Athleten auf die kommende Saison mit der WM in
Australien als Wettkampfhöhepunkt vorbereitet sind.
Uta Büttner
06.04.2025
Terminplan
2025:
Text Uta
Büttner /DKV /06.4.2025 |
|
Copyright © by Kanu-Bezirk Schwaben |