zurück

Slalom

Archiv 2023

Spektakuläre Duelle auf den Wellen
Am Montag, 1. Mai, findet auf der Olympiastrecke am Augsburger Eiskanal die Deutsche Meisterschaft im Kajak-Cross statt. Die besondere Kanuslalom-Disziplin gehört inzwischen fest zu Weltmeisterschaften und ist 2024 in Paris erstmals olympisch. 
Vier Kanut*innen starten gleichzeitig von einer Rampe ins Wildwasser, an den Toren und Engstellen gibt es oft heftiges Gerangel. Damit hätten sie sich erst anfreunden müssen, bekannten Spitzen-Slalomkanuten beim Pressegespräch am Mittwoch. Aber will die bisher „Boater Cross“ genannte Disziplin 2024 in Paris erstmals die Chance auf olympisches Edelmetall bietet ist sie
jetzt für viele Kanut*innen hoch interessant. „Das war erst mal ungewohnt“, so K1-Weltmeisterin Richarda Funk (KSV Bad Kreuznach/KSA), mehrere Spitzenpaddler*innen äußerten sich ähnlich. Verständlich. Beim Kajak-Cross startet man in Kunststoffbooten, die schwerer und voluminöser sind als die flachen und spitzen Slalomboote. Beim Rennen kann man sich nicht allein auf Strömung, Wellen und Tore konzentrieren. Auch die Dynamik der drei Mitpaddler*innen muss beachtet werden. Auf dem Weg zum Ziel gilt es, wie im klassischen Kanuslalom, Tore zu passieren. Die sind allerdings viel größer und werden von zwei oder drei Kanuten zeitgleich angefahren. Das führt zu spektakulären Duellen. Die beiden Schnellsten jeder Startergruppe kommen eine Runde weiter.

Der ZEITPLAN für die DM im Kajak Cross: Ab 9 Uhr die Einzelzeitfahren, bei denen sich entscheidet, wer in den Ausscheidungen, den sogenannten „Heats“ starten darf. Ab 11 Uhr dann die Ausscheidungsrennen, die Finalrennen starten kurz nach 12 Uhr. Der Eintritt zu allen Wettkämpfen ist frei.

Marianne Stenglein / Presse/Medien, Text H.Schmid/Fotos /Kayak-Cross Fotos/A v.M.Stenglein

Impressum

Kontaktformular

Copyright © by Kanu-Bezirk Schwaben