Misslungener
Auftakt des Augsburger Rafting Teams
24.05.09
Rafting Nationalmannschaft 2009 –
Team Germany – RT Kanu Schwaben Augsburg
•Thomas Funke (29)
•Max Remmele (27)
•Jakob Geßner (20)
•Ludwig Wöhrl (20)
•Fabian Bär (30)
•Christian Lechelmayr (33)
•Ersatzmann: Peter Micheler
•Trainer: Falk Schumann + Rainer
Simanowski
•Kampfrichter: Peter Kreps
Vom
17. – 24 Mai finden in Bosnien – Herzegowina sowie Montenegro
die Rafting Weltmeisterschaften 2009 statt. Mit von der Partie wird
wieder das Rafting Team von Kanu
Schwaben Augsburg / Rafting-Tours Augsburg sein und die
deutschen Farben bei den Titelkämpfen vertreten. Seit Anfang |

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November
trainiert das 6-köpfige Team zwischen 6-8 Mal pro Woche um in den
Einzeldisziplinen Sprint, H2H (2 Boote sprinten gegeneinander), Slalom und
Abfahrt Erfolge zu feiern.
Besonders in der Disziplin Slalom, der Paradedisziplin der früheren
Kanuslalom Athleten hofft das Team darauf, den Titel der
Weltmeisterschaften 2007 in Südkorea, sowie dem Europameisterschaftstitel
des Vorjahres zu verteidigen.
Auch in den anderen Disziplinen hat das zum Vorjahr personell leicht
veränderte Team viel Trainingsaufwand betrieben, um auch dort sowie in
der Gesamtwertung ein Wörtchen mitzusprechen.
Die vielen Trainingswochenenden auf nahe gelegenen Flüssen in der
Alpenregion werden sich hoffentlich auszahlen, die Favoriten auf den
Gesamttitel, die Teams aus Japan, Brasilien sowie Tschechien das
„Wasser zu reichen“.
Zur Vorbereitung hat das Augsburger Team schon beim Europacup im
Slowenischen Ljubiljana Anfang April überzeugt, mit dem Sieg im
Slalomrennen sowie eines ordentlichen Abfahrtsrennen konnte der dritte
Platz in der Gesamtwertung erreicht werden.
Kommenden Montag wird sich das hoch motivierte Team auf den Weg zu den
Titelkämpfen machen von denen wir Sie weiter informieren werden.

Cristian
Lechelmayer berichtet |
Banja
Luka: Bei den Rafting Weltmeisterschaften im Bosnischen Banja Luka
musste das Augsburger Team am ersten Wettkampftag eine herbe
Niederlage einstecken.
Beim
größten internationalen Event in Bosnien seit den Olympischen
Winterspielen 1984 in Sarajevo wurden am Dienstag auf dem Fluss
Vrbas bei strahlendem Sonnenschein die Bewerbe Einzelzeitfahren und
Sprint ausgetragen.
Bei
der WM gibt es mit 35 Nationen einen neuen Teilnahmerekord. 33
Herren- und 22 Damenmannschaften sind am Start.
Das
Augsburger Team kam auf Grund eines Fahrfehlers im Einzelzeitfahren
nicht über Platz 24 hinaus. Dieser Platz bescherte dem Sextett im
anschließenden Sprintwettkampf, bei dem 2 Teams im
Ausscheidungsverfahren gegeneinander antreten, sofort einen sehr
starken Gegner. In einem packenden Rennen, in dem die Augsburger
durchaus ihren Chancen hatten, mussten sie sich am Ende den Briten
geschlagen geben, die auch später als Sieger den neuen Weltmeister
im Sprint stellten. Als nächstes steht nun am Mittwoch ein Reisetag
zu einem anderen Wettkampfort an, wo
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das
Abfahrtsrennen stattfindet.
Bei
diesem Rennen und bei dem am Samstag noch folgenden Slalomrennen hat das
Team von Kanu Schwaben Augsburg noch alle Chancen sich in der
Gesamtwertung noch entscheidend zu verbessern.
Traditionell
ist gerade der Slalomwettkampf immer wieder die Stärke der deutschen
Mannschaft und zudem ist man hier auch noch Titelverteidiger.
Das
Raft - Abfahrtsrennen ist geschafft, das Deutschlandteam von den Kanu
Schwaben erreichte bei der WM im Abfahrtsrennen den Platz 4, um
Haaresbreite, insgesamt 1,92 Sekunden, am Sieg vorbei. Hier ein kleiner
Bericht dazu.
Vier Meter fehlten zum Sieg
Foca-Bei der zur Zeit stattfindenden Rafting Weltmeisterschaft fand am
Donnerstag der Abfahrtswettbewerb auf dem Fluss Tara im bosnisch -
montenegrischen Grenzgebiet statt. Der zweitlaengste Canyon der Welt bot
ideale Wettkampfbedingungen fuer die Teams aus 35 Nationen.
Auf der 14 km technisch anspruchsvollen Strecke war der Sieg zum Greifen
nah. In Fuehrung gelegen, verpasste die Augsburger Kanu Schwaben RTA
Mannschaft durch eine kleine Unaufmerksamkeit gegen Ende des
kraeftezehrenden Rennens um Haares Breite den Sieg.
1,92 Sekundenn umgerechnet ca. 4 Meter (eine Bootslaenge) fehlten am Ende
zum Sieg. Ungarn gewann vor Brasilien und Russland, das Deutsche Team
belegte den 4. Platz.
Der verpassten Medaille bleibt kaum Zeit nach zu trauern denn bereits am
Samstag Abend steht unter Flutlicht der abschliessende Slalombewerb in
Banja Luka an.
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